Nachhaltigkeit

Umweltbewusstes Design

Die Ansprüche an gutes Design sind vielfältig. Ein immer wichtiger werdendes Kriterium ist heutzutage der Nachhaltigkeitsfaktor eines Produkts. Unter welchen Bedingungen werden Dinge produziert und wie wirkt sich das auf die Umwelt aus? Bei der Auswahl unserer Marken achten wir auch darauf, wie wichtig einem Hersteller die Umwelt ist. Hier ein paar positive Beispiele für Firmen, die nachhaltig wirtschaften.

Für die Umwelt

In Zeiten wie diesen ist jeder ausgegebene Euro auch gleichzeitig eine Entscheidung für eine bestimmte Firmenphilosophie. Umso schöner, wenn diese dann auch noch im Sinne der Umwelt gestaltet ist. Ferm Living zum Beispiel hegt den Anspruch, Waren herzustellen, die aus „ehrlichen, sauberen Materialien sind und nur minimale Auswirkungen auf die Umwelt haben.“ Dort tragen viele Textilien das GOTS-Label, das für organische Fasern und eine sozial verantwortungsvolle Herstellung steht. Die Verpackung besteht bei fast allen Produkten in recycelten Kartons und auch die Hängeschilder an den Produkten aus diesem Material. Auch bei Muuto erfolgte eine Umstellung der Verpackungsmaterialien – weg von Plastikverpackungen, hin zu recycelbarer Kartonage. Das Hamburger Unternehmen Bow & Hummingbird stellt nicht nur wunderschönes Recycling-Geschenkpapier her, sondern verzichtet mittlerweile auch darauf, die Papierrollen in Plastik einzupacken. Die Macher von Hay achten unter anderem darauf, dass Holzprodukte von FSC-zertifizierten Lieferanten hergestellt werden. Dies garantiert, dass das Holz nicht aus illegaler Forstwirtschaft stammt und höchsten Umweltstandards entspricht. Die Qualität der Waren ist unabhängig auf eine langlebige Qualität getestet und Materialien werden möglichst umweltschonend verwendet. So ist zum Beispiel Polypropylen bei Hay frei von den Schwermetallen Cadmium, Chrom 6, Blei, Zinn und Quecksilber.

Nachhaltige Holzproduktion

Mater-Gründer Henrik Marstrand erklärt: „Die ethische Wahl von Materialien wie wiederverwendbares oder zertifiziertes Holz, Recyclingmaterialien und neue effektive Energiequellen, macht eine grundlegende Inspiration für unser Design aus.“ Dabei setzt Mater unter anderem auf schnell nachwachsendes Holz: Ein großer Teil der Mater-Kollektion besteht aus dem Holz des Mangobaums, der immer dann gefällt wird, wenn der Baum aufhört, Früchte zu tragen - also alle sieben bis 15 Jahre. Früher wurde dieser einfach verbrannt, nun wird dieser verarbeitet, woraus sich auch noch ein zusätzliches Einkommen für die Farmer ergibt. René Løt, Inhaber des dänischen Labels Applicata erläutert: „Wir produzieren ausschließlich in Skandinavien und alleine die Gesetze dort gehören zu den umweltfreundlichsten der Welt. Wir nutzen ausschließlich Holz aus FSC-Anbau, ein Teil des Holzes ist Short Cuts, also Reste aus der Möbelindustrie. Auch unsere Verpackungen sind entweder FSC-zertifiziert oder aus Recycling-Material.” Sofie Bech, Marketing Director bei Skagerak: „Ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Designbranche ist die Unterstützung einer verantwortungsvollen Holzbeschaffung und Waldbewirtschaftung. Aus diesem Grund unterstützen wir den Forest Stewardship Council TM. So tragen wir dazu bei, dass nicht mehr Bäume gefällt werden, als der Wald vermehren kann - und dass die lokalen Gemeinschaften, die biologische Vielfalt und die Waldarbeiter mit Respekt behandelt werden. Der Anteil von FSCTM-zertifiziertem Holz an unserer Gesamtproduktion beträgt derzeit 71%. Wir arbeiten daran, bis Ende 2025 eine komplette Abdeckung zu gewährleisten.“ Bei Form & Refine geht man sogar noch einen Schritt weiter: die Zusammenarbeit mit den Betreibern des Waldes Damsbo auf der dänischen Insel Fünen garantiert eine Holzverarbeitung direkt vor Ort und erspart lange Transportwege (mehr darüber in unserem Interview).

Recyceltes Glas und Metall

Bei Fritz Hansen wird ausschließlich recyceltes Aluminium verwendet, außerdem werden Metallabfälle aus der Produktion wie Edelstahl, verchromter Stahl und Aluminium an einen Schrotthändler verkauft und dort für das Recycling eingeschmolzen. Auch alle Papier-, Karton- und Kunststoffabfälle werden dem Recycling zugeführt. Zur Verpackung von Tischplatten aus Stein und Glas werden Spanplatten verwendet, während andere Produkte in recyceltem Karton verpackt werden. Ähnlich ist es bei Louis Poulsen: „Die meisten Leuchten bestehen aus recyclebarem Aluminium oder Glas. Bei unserer neuen Leuchte OE Quasi Light, entworfen vom isländisch-dänischen Künstler Olafur Eliasson, besteht der Aluminium-Rahmen der Leuchte zum Beispiel aus 90% recyceltem Aluminium“ so PR-Manager Oliver Nieto Tröger. Spezialisiert auf die Wiederverwendung von Altglas ist das Unternehmen Iittala. So ist nicht nur die von Jasper Morrison entworfene Geschirrkollektion Raami teilweise aus recyceltem Glas. Ziel ist es, künftig den Großteil des werkseigenen Altglases für die Herstellung neuer Glaswaren zu verwenden. Die Produkte von Bigso Box of Sweden sind bekannt geworden für ihre Stabilität und Langlebigkeit – dass die Aufbewahrungslösungen aus recycelten oder recycelbaren Materialien hergestellt werden, ist nicht unbedingt bekannt. Vorbildlich!

Nachhaltiges Design zum Bestellen: 


Nachhaltigkeit

Umweltbewusstes Design

Die Ansprüche an gutes Design sind vielfältig. Ein immer wichtiger werdendes Kriterium ist heutzutage der Nachhaltigkeitsfaktor eines Produkts. Unter welchen Bedingungen werden Dinge produziert und wie wirkt sich das auf die Umwelt aus? Bei der Auswahl unserer Marken achten wir auch darauf, wie wichtig einem Hersteller die Umwelt ist. Hier ein paar positive Beispiele für Firmen, die nachhaltig wirtschaften.

Für die Umwelt

In Zeiten wie diesen ist jeder ausgegebene Euro auch gleichzeitig eine Entscheidung für eine bestimmte Firmenphilosophie. Umso schöner, wenn diese dann auch noch im Sinne der Umwelt gestaltet ist. Ferm Living zum Beispiel hegt den Anspruch, Waren herzustellen, die aus „ehrlichen, sauberen Materialien sind und nur minimale Auswirkungen auf die Umwelt haben.“ Dort tragen viele Textilien das GOTS-Label, das für organische Fasern und eine sozial verantwortungsvolle Herstellung steht. Die Verpackung besteht bei fast allen Produkten in recycelten Kartons und auch die Hängeschilder an den Produkten aus diesem Material. Auch bei Muuto erfolgte eine Umstellung der Verpackungsmaterialien – weg von Plastikverpackungen, hin zu recycelbarer Kartonage. Das Hamburger Unternehmen Bow & Hummingbird stellt nicht nur wunderschönes Recycling-Geschenkpapier her, sondern verzichtet mittlerweile auch darauf, die Papierrollen in Plastik einzupacken. Die Macher von Hay achten unter anderem darauf, dass Holzprodukte von FSC-zertifizierten Lieferanten hergestellt werden. Dies garantiert, dass das Holz nicht aus illegaler Forstwirtschaft stammt und höchsten Umweltstandards entspricht. Die Qualität der Waren ist unabhängig auf eine langlebige Qualität getestet und Materialien werden möglichst umweltschonend verwendet. So ist zum Beispiel Polypropylen bei Hay frei von den Schwermetallen Cadmium, Chrom 6, Blei, Zinn und Quecksilber.

Nachhaltige Holzproduktion

Mater-Gründer Henrik Marstrand erklärt: „Die ethische Wahl von Materialien wie wiederverwendbares oder zertifiziertes Holz, Recyclingmaterialien und neue effektive Energiequellen, macht eine grundlegende Inspiration für unser Design aus.“ Dabei setzt Mater unter anderem auf schnell nachwachsendes Holz: Ein großer Teil der Mater-Kollektion besteht aus dem Holz des Mangobaums, der immer dann gefällt wird, wenn der Baum aufhört, Früchte zu tragen - also alle sieben bis 15 Jahre. Früher wurde dieser einfach verbrannt, nun wird dieser verarbeitet, woraus sich auch noch ein zusätzliches Einkommen für die Farmer ergibt. René Løt, Inhaber des dänischen Labels Applicata erläutert: „Wir produzieren ausschließlich in Skandinavien und alleine die Gesetze dort gehören zu den umweltfreundlichsten der Welt. Wir nutzen ausschließlich Holz aus FSC-Anbau, ein Teil des Holzes ist Short Cuts, also Reste aus der Möbelindustrie. Auch unsere Verpackungen sind entweder FSC-zertifiziert oder aus Recycling-Material.” Sofie Bech, Marketing Director bei Skagerak: „Ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Designbranche ist die Unterstützung einer verantwortungsvollen Holzbeschaffung und Waldbewirtschaftung. Aus diesem Grund unterstützen wir den Forest Stewardship Council TM. So tragen wir dazu bei, dass nicht mehr Bäume gefällt werden, als der Wald vermehren kann - und dass die lokalen Gemeinschaften, die biologische Vielfalt und die Waldarbeiter mit Respekt behandelt werden. Der Anteil von FSCTM-zertifiziertem Holz an unserer Gesamtproduktion beträgt derzeit 71%. Wir arbeiten daran, bis Ende 2025 eine komplette Abdeckung zu gewährleisten.“ Bei Form & Refine geht man sogar noch einen Schritt weiter: die Zusammenarbeit mit den Betreibern des Waldes Damsbo auf der dänischen Insel Fünen garantiert eine Holzverarbeitung direkt vor Ort und erspart lange Transportwege (mehr darüber in unserem Interview).

Recyceltes Glas und Metall

Bei Fritz Hansen wird ausschließlich recyceltes Aluminium verwendet, außerdem werden Metallabfälle aus der Produktion wie Edelstahl, verchromter Stahl und Aluminium an einen Schrotthändler verkauft und dort für das Recycling eingeschmolzen. Auch alle Papier-, Karton- und Kunststoffabfälle werden dem Recycling zugeführt. Zur Verpackung von Tischplatten aus Stein und Glas werden Spanplatten verwendet, während andere Produkte in recyceltem Karton verpackt werden. Ähnlich ist es bei Louis Poulsen: „Die meisten Leuchten bestehen aus recyclebarem Aluminium oder Glas. Bei unserer neuen Leuchte OE Quasi Light, entworfen vom isländisch-dänischen Künstler Olafur Eliasson, besteht der Aluminium-Rahmen der Leuchte zum Beispiel aus 90% recyceltem Aluminium“ so PR-Manager Oliver Nieto Tröger. Spezialisiert auf die Wiederverwendung von Altglas ist das Unternehmen Iittala. So ist nicht nur die von Jasper Morrison entworfene Geschirrkollektion Raami teilweise aus recyceltem Glas. Ziel ist es, künftig den Großteil des werkseigenen Altglases für die Herstellung neuer Glaswaren zu verwenden. Die Produkte von Bigso Box of Sweden sind bekannt geworden für ihre Stabilität und Langlebigkeit – dass die Aufbewahrungslösungen aus recycelten oder recycelbaren Materialien hergestellt werden, ist nicht unbedingt bekannt. Vorbildlich!

Nachhaltiges Design zum Bestellen: 

AUCH INTERESSANT