Studio Ziben

Studio Ziben

Studio Ziben ist eine in Berlin ansässige Designmöbelmarke, die 2009 von Designer und Inhaber Mariusz Malecki gegründet wurde. Seine kreativen Möbelentwürfe wachsen vor allem aus persönlichen Assoziationen und Bildern heran. Dabei spielen Spontanität und freies Denken eine übergeordnete Rolle und vereinen sich gekonnt mit Funktionalität und Zeitlosigkeit. Strenge Linien und konventionelle Einrichtungskonzepte sind bei Studio Ziben nicht zu finden.

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Studio Ziben

Studio Ziben – Einklang zwischen Gegenwart und Vergangenheit

Mitten im Szeneviertel Prenzlauer Berg hat seit 2009 die Designmöbelmarke Studio Ziben ihr Zuhause. Inhaber Mariusz Malecki, der in Polen geboren wurde und dort auch Möbeldesign studierte, kam 2007 nach Berlin, eigentlich der Liebe wegen. Schnell entwickelte sich daraus eine besondere Liebe für die Stadt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass alte Fenster, kaputte Fußbodendielen und Holzreste als Inspirationen für neue Entwürfe dienen. Altes mit Neuem zu kombinieren und dabei kreative Entwürfe zu gestalten, zählt zu seinen Stärken.

Mariusz Malecki – Möbel sind sein Leben

Möbel zu entwerfen ist nicht nur Mariusz Maleckis Beruf, es ist vielmehr sein Leben. Hat er ein Möbelstück mit viel Herzblut fertiggestellt, fühlt er sich wie gelähmt vor Freude. Dabei fällt ihm auch der Abschied von jeder Kreation schwer. Dennoch sieht er sein Studio eigentlich nur als Wartezimmer, um für jedes Stück ein passendes Zuhause zu finden. Mit Heft und ein Bleistift bewaffnet entwirft Malecki, wie er sagt, „aus dem Bauch heraus“. Er spielt mit Formen, Materialien und Traditionen. Jedes Möbel, das er für Studio Ziben entwirft, ist ein Unikat. Gefundenes wird mit modernem Design kombiniert und zu einzigartigen Möbeln verarbeitet. Deutlich zu erkennen ist sein Faible für Staumöbel. Am liebsten gestaltet der Designer Schränke, Kommoden, Vitrinen und intelligente Regalsysteme wie z.B. das BavkoBoy Regalmodul. Aber auch formschöne Ess- und Beistelltische sowie schlichte Schreibtische ergänzen sein Sortiment. Einzigartige Hocker und Stühle treffen auf originelle Mosaike aus bunten Holzstücken oder auf Stoffreste von alten Tischdecken, Lederhosen und Gardinen. Besonders angesagt ist Maleckis nostalgischer Schaukelsessel „Yoko“. Sein Gestell besteht aus massiver Eiche und die Lehne besitzt eine pfiffige Zeitschriftentasche.

Mit einem besonderen Auge fürs Detail wirken die Kreationen von Stuiod Ziben charmant, witzig und zuweilen auch ein wenig bizarr. Sie überraschen den Betrachter, lassen ihn staunen und manchmal auch schmunzeln. Trotz seiner unkonventionellen Herangehensweise steht bei jedem seiner Projekte die Funktionalität im Mittelpunkt. „Ich hasse Dinge, die keinen Nutzwert haben“ sagt Malecki. So sollte die „Windrobe“-Vitrine ursprünglich den hässlichen Sicherungskasten verdecken. An kreativen Einfällen mangelt es dem aufgeweckten Designer nicht.