METALL-LOOK

Hart und zart: New Industrial

Auch schon mal von einem umgebauten Loft geträumt? Mit hohen Decken und dieser unwiderstehlichen Mischung aus industrieller Optik und wohnlichem Flair? Vielleicht ist es dieser Traum, der den im Grunde nicht mehr ganz neuen ‚Warehouse‘-Look wiederaufleben ließ – nur diesmal cleaner und stylischer, ohne den „Shabby-Faktor“. Hier gesellen sich harte Materialien wie Draht und Edelstahl zu unserem gemütlichen Interior und glänzen durch polierte Oberflächen.

Palissade-Bank und Stuhl in der 'Hot Galvanised'-Version (Hay). Die 'PC'-Leuchte (Hay) in Silber (M.). Praktisch: Der 'Diagonal Wandkorb' von Swedish Ninja (r.).

Robust und langlebig

Es ist eine Kombination der Gegensätze: luftige Gitterstrukturen oder filigrane Muster treffen auf robustes Eisen oder harten Stahl. So widersprüchlich diese Verbindung auf den ersten Blick wirkt, hat sie jedoch Vorteile: die nutzbare Fläche, wie etwa bei einem Wandregal ist hauchdünn und trotzdem stabil. Durch die Struktur der geometrischen „Auslassungen“ wird das schwere Metall außerdem noch leichter, transportabler und damit alltagstauglicher. Zudem sehen die modernen Cut-Outs natürlich auch noch enorm gut aus. Und das Schöne an Dingen aus Metall: Sie sind widerstandsfähig und langlebig. So können Drahtkörbe zum Beispiel auch im feuchten Badezimmer oder in der Küche für Ordnung sorgen.

Durch das Gitter behält man den Inhalt im Blick. 'Simply Aufbewahrungskorb' von House Doctor (M.). Filigranes Wandregal 'Solid' von Weld & Co. (r.)

Glänzender Trend

So ein bisschen erinnert uns der Trend ja an verchromte Einzelteile bei Autos oder Motorrädern. Nur sind es hier eben einzelne Möbel und Interior-Accessoires, die um die Wette glänzen. Und wie! Sei es bei den neuen „hot galvanised“ Palissade-Sitzmöbeln aus Stahl von Hay oder dem Hocker aus Aluminium aus dem Hause Mater – es darf gefunkelt werden und poliert aussehen. Die Galvanisierung dient nicht nur der optischen Verschönerung, sondern macht das Material beständiger gegen Korrosion (Zersetzung) und Verschleißerscheinungen.

Das 'All Wandregal' von House Doctor. Der 'Androgyne Beistelltisch' aus Stahl von Menu mit optionaler Marmorplatte. Aluminium Hocker mit Ledersitz von Mater (v. l. n. r.).

Farbiges Metall

Metallene Oberflächen werden häufig pulverbeschichtet, das bedeutet, es wird Pulverlack im Sprühverfahren aufgetragen. Das erlaubt nicht nur eine große Auswahl an infrage kommenden Farbvarianten, sondern schützt ebenfalls vor Verwitterung und macht die Oberflächen stark gegen Kratzer. Durch die Farbauswahl kann das Metall-Objekt der Begierde bestens an die vorhandene Einrichtung angepasst werden. Besonders gut kombinieren lassen sich die Stücke mit Materialien wie Holz, Marmor oder Leder. So wirken die coolen Stücke wohnlicher und nicht zu hart.