GERIFFELTE WOHNACCESSOIRES

Deko-Trend Rillen

Schon in der Antike wurden Vasen und Gefäße mit Rillen verziert und bis heute haben geriffelte Oberflächen bei Vasen, Geschirr oder Gläsern nichts an Attraktivität eingebüßt. Oftmals in liebevoller Detailarbeit von Hand bearbeitet, sind die verzierten Gegenstände ein kontrastreicher Blickfang mit fast magischer Ausstrahlung.

Foto: Lyngby Porcelæn

Zeitlose Dekoration

Die zylindrische Lyngby Porzellanvase ist eines der bekanntesten Designs von Lyngby Porcelæn. In den 30er-Jahren, als die Vase auf den Markt kam, stellte die Kombination aus schlanker, gerillter Form und eleganter Einfachheit etwas Neues dar. Bis heute faszinieren die gerillten Gefäße, die in aufwändiger Handarbeit hergestellt werden – Lyngby Porcelæn betitelt die feinen Verzierungen sogar als „Linien des Lebens“. Auch die Designer Salla Luhtasela and Wesley Walters vom Designstudio Kaksikko setzten bei der skulpturalen ‚Ridge Vase‘ für Muuto auf die geschichtsträchtige, geriffelte Oberfläche: „Wir leben in Finnland und sind immer von der Arbeit einiger der größten Designer Skandinaviens aus dem 20. Jahrhundert umgeben. Dies hat sicherlich Auswirkungen auf unsere eigenen Ideen.“ Unser Unboxing-Video der großen Ridge Vase seht ihr hier. Bei der 'Raami'-Serie von Jasper Morisson für Iittala sorgen die feinen Riffel der Trinkgläser nicht nur für eine bessere Griffigkeit, sondern werfen durch die farbige Struktur auch interessante Schatten auf den Tisch. „Das Schaffen einer angenehmen Atmosphäre ist ein menschlicher Instinkt, der bei der Verbesserung der Qualität unseres Alltags eine wichtige Rolle spielt”, so Morrison.

Fotos: Muuto, Iittala (v. l.)

Elegante Rillen und Riffel

Ebenfalls von Hand hergestellt und mundgeblasen sind die Gläser der beliebten ‚Ripple‘-Kollektion (dt.: Welligkeit) von Ferm Living. Mit ihrer geriffelten Oberfläche und der eleganten Form erinnern hier die Champagnergläser, Wein- und Longdrinkgläser an die französische Dekadenz vornehmener Salons und haben sich zu einem enorm beliebten Dauerbrenner auf vielen Blogger-Accounts entwickelt. Auch der schwedische Königssohn, Graf Sigvard Bernadotte ließ sich von den fantasievollen Elementen der Art decó-Zeit inspirieren, als er 1938 für das Traditionshaus Georg Jensen die berühmte 'Bernadotte'-Serie entwarf. Die charakteristischen Fugen lassen auch hier selbst kleine Salz- und Pfefferstreuer, Sahnekännchen und Eierbecher in exquisitem Licht erscheinen.

Fotos: Ferm Living, Georg Jensen (v. l.)

Geschichtsträchtiges Rillen-Geschirr

Auf eine lange Tradition gerillter Handwerkskunst kann die dänische Firma Kähler stolz zurückblicken. Die typischen Rillen der Hammershøi-Kollektion machten die Vasen, Teelichthalter und Geschirrserien weltberühmt – der Entwurf stammt aus dem vorletzten Jahrhundert. Ebenfalls beliebt und seit Generation häufig vererbt sind die geriffelten Porzellan-Preziosen von Royal Copenhagen. Die fein gewellten Formen werden von einem Modellierer von Hand perfektioniert, der Unregelmäßigkeiten und kleine Fehler abschleift. Ein Prozess, der bis zu einem Monat dauern kann. Die Mühe lohnt sich und garantiert eine solch hervorragende Qualität, dass der Hersteller sogar innerhalb von zwei Jahren nach Kauf eine Umtauschgarantie unter Vorlage des Kaufbeleges garantiert.

Fotos: Kähler (l.), Royal Copenhagen (2)

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