Fashion meets Interior

Wie sich Mode und Möbel-Design beeinflussen

Design ist genreübergreifend. Die Trends der Fashion-Catwalks inspirieren die Interior-Branche und umgekehrt. Anlässlich der letzten „Copenhagen Fashion Week“ haben wir uns einmal umgeschaut und verglichen: Welche Trends ähneln sich in den Bereichen Mode und Interior, auf was sollten wir in Zukunft achten? Umgesehen haben wir uns aber nicht auf den Laufstegen oder bei einem bestimmten Designer. Sondern bei den höchst interessanten Ehrengästen der Modeschauen - den Influencern, die teils bekannter sind als die Models auf den Laufstegen. Also bei jenen Damen, die selber den Ton angeben und aktueller sind als jede Kollektion. Diese Trends sind uns dabei aufgefallen.

1. Rosa bis Rot

Die Französin Chloé (Instagram: Loulou De Saison) mischt mutig Rosa mit Rot und liegt dabei voll im Trend. Rosa lässt den Teint strahlen und macht gute Laune. Die zarte Farbe darf jetzt in allen Nuancen großflächig benutzt werden. Damit der pudrige Farbton nicht zu „mädchenhaft“ wirkt, kombinieren wir Rot in verschiedenen Tönen dazu. Das kräftige Rot hat Signalwirkung, steht für Energie und Wärme. Außerdem wirkt es erwachsen und sinnlich. Ideal ergänzt wird die rosa-rote Farbkombination durch Beige- und Brauntöne, die sich in Accessoires wie Ledertaschen oder Holz im Interior-Bereich wiederfinden.

2. Schwarz-Weiß ist heiß

Die Stylistin Emili Sindlev gilt als dänische Carrie Bradshaw (Stilikone aus „Sex and the City“) und ist bekannt für ihre humorvollen, top abgestimmten Outfits. Für die ‚Copenhagen Fashion Week‘ wählte sie das minimalistische Thema Schwarz-Weiß in Verbindung mit strengen, abstrakten Formen (siehe YSL-Handtasche). Ein Trend, der im Interior-Bereich momentan ebenfalls immer beliebter wird. Nach dem Motto: „Schwarz-weiße Möbel und Accessoires sollten strenge Linien haben“ gönnen sich Fans der beiden „Nichtfarben“ jetzt grade Kanten und geometrische Formen.

Fashion-Fotos (3): MIA TAKAHARA

3. Monochrom statt Muster

Die Modeexpertinnen Franziska Nellessen (links, Brand Director bei „Edited) und Elena Lorenz (PR-Managerin bei „Edited“) lieben Farben und Muster. Diesmal wählten die Kolleginnen allerdings den angesagten Monochrom-Look, bei dem das gesamte Outfit aus einer Farbpalette kommt. Das kann, wie bei Nellessen, ein dezenter Farbton wie Beige, Grau, Braun oder Mauve sein, oder wie bei Elena eine kräftige Farbe wie Gelb, Mint oder Pink. Tipp für den Ton-in-Ton-Look zuhause: Achten Sie darauf, dass sich die Farbschattierungen nur in ihrer Helligkeit, nicht aber in den Untertönen unterscheidet, sonst können sich die Nuancen beißen.