OFFENER KLEIDERSCHRANK

Die schönsten Sachen ins Blickfeld gerückt

Kennen Sie das? Da hat man sich die schönsten Anziehsachen gekauft und irgendwann verschwinden sie hinten im Schrank und geraten in Vergessenheit. Kein Wunder: Normale Kleiderschränke sind ganze 60 cm tief. Um den Platz auszunutzen, falten wir die Textilien und haben oft mehrere Stapel hintereinander im Schrank. Eine Möglichkeit, versteckte Textilhäufchen zu verhindern, sind offene Schranksysteme. Mit ihnen behält man den Überblick und schont die Sachen. Mit den folgenden Tipps sieht der offene Schrank außerdem ordentlich aus.

Zum abhängen: Garderoben-Kleiderständer 'Eiche' von Weld & Co, Regallösung von String und der Garderobenständer 'Lucien' von Hartô (v. l. n. r.).

Lieblings-Kleidung im Spotlight

Ob es nun ein begehbarer Kleiderschrank á la Hollywood ist oder eine kleine Ecke in der Wohnung: Ordnung muss sein. Sonst sieht die freigelegte Klamotten-Sammlung schnell aus wie die Ramschecke auf dem Flohmarkt. Schwer angesagt sind sogenannte Rack-Systeme, also Gestelle, die sich den eigenen Raumbedürfnissen individuell anpassen lassen. Auf ansprechenden Kleiderstangen und Kleiderständern können die aktuellen Lieblingsstücke lässig abhängen. Leuchtet man die textilen Schätzchen außerdem noch an, werden auch dunklere Ecken zum glamourösen Catwalk. Besonders ordentlich sieht es aus, wenn alle Kleiderbügel das gleiche Design besitzen, sei es aus Holz oder Metall. Mit ergänzenden Hängeaufbewahrungen (z. B. von Bigso Box of Sweden) wird zusätzlicher Stauraum für kleinere Teile wie Shirts, Unterwäsche oder Socken geschaffen.

Boxen und andere Aufbewahrungsmöglichkeiten (Bigso Box of Sweden) ordnen und verbergen kleine Accessoires. Die 'Ways Wandgarderobe' von House Doctor (r.).

Winterruhe für Sommerkleider

Eine wichtige Voraussetzung für den aufgeräumten offenen Schrank: Aussortieren, was das Zeug hält. Sachen, die seit einem Jahr nicht mehr angefasst wurden, dürfen ins Klamotten-Nirwana verschwinden. Ungemein Platz schafft auch die Trennung nach den Jahreszeiten. Winterklamotten und dicke Pullover im Frühjahr ab in eine Kiste und Raum schaffen für die schönen Sommerkleider. Schuhe, Gürtel und andere Accessoires können in schönen Kisten unter der Kleidung verstaut werden. Auch Kindersachen sind meistens eine optische Bereicherung. Dafür gibt es von Ferm Living einen Kleiderständer in kinderfreundlicher Höhe. Neben oder über den Sachen am besten Kleiderhaken montieren, damit Taschen oder Schmuck ihren Platz finden. Und wer sich Sorgen macht um das Thema Staub: Wir empfehlen die praktische Staubbürste ‚Kleine Ziege‘ von Kaëll. Sie pflegt die Fasern und hält ganz unprätentiös ungeliebte Staubpartikel in Schach.