ORDNUNG HALTEN

Aufräumen mit tollen Accessoires

Eine gute Organisation im Haushalt erleichtert das Aufräumen und verkürzt die Zeit, die man für eine übersichtliche Ordnung benötigt. Mit den richtigen Utensilien, die für eine sinnvolle Struktur im Haushalt sorgen, macht Aufräumen sogar Spaß! Hier ein paar Tipps für ein ordentliches Zuhause.

Ordnung halten
Colour Klappboxen von Hay (l.), Paper Pulp Aufbewahrungsboxen (M.) und die House Hängeaufbewahrung Uni (beides Ferm Living).

1. Mach Platz

Geben Sie den Dingen Ihren festen Platz. Den Schlüssel an den Haken im Flur, schriftliche Unterlagen in die Schublade auf dem Schreibtisch oder die Spielsachen der Kinder in eine Box. So vergeuden Sie keine Zeit für unnötige Fahndungen nach Alltagsdingen.

2. Zurück auf Anfang

Stellt oder legt man nach Benutzung alles direkt wieder an seinen Platz zurück, häuft sich keine Unordnung an und man gerät nicht in Versuchung, das Aufräumen zeitlich nach hinten zu verschieben. Denn je länger man damit wartet, desto weniger Lust hat man, sich überhaupt an die Arbeit zu machen.

Ordnung halten
Attach Kleiderhaken und Restore Aufbewahrungskorb von Muuto (l.), Schubladen Organizer von Bigso Box of Sweden (M.) und die Plissé Fächermappe von Hay (r.).

3. Zeit festlegen

Es muss nicht gleich der große Familien-Putzplan sein (obwohl dieser durchaus sinnvoll ist). Aber richten Sie sich eine feste Zeitspanne für das Aufräumen ein. Das können jeden Tag zehn Minuten nach dem Abendbrot sein, eine Aufräumrunde nach dem Frühstück oder eine Stunde am Wochenende.

4. Gut strukturiert

Leben mehrere Personen zusammen, ist es sinnvoll, jeder Person eine Kiste zum Beispiel im Flur oder auf der Treppe einzurichten. Hinein kommen die Kleinigkeiten, die herumfliegen und sich ansammeln. Einmal die Woche räumt jeder den Inhalt der Kiste selber wieder zurück. So lernen Kinder zum Beispiel früh, nicht immer alles überall liegen zu lassen.

Ordnung in der Küche: Cupboard Store (l.), Caddy Spülbürstenhalter und das Totem Abfallsammler-System (Fotos: Joseph Joseph).

5. Konsequent sein

Natürlich fällt es manchmal schwer, sich von Dingen zu trennen. Und nicht jeder Gegenstand löst innere Freude aus, anhand derer wir uns entscheiden könnten, ob wir etwas behalten oder ausmisten – wie etwa eine Schere oder der Verbandskasten im Badezimmer. Wenn wir aber merken, dass etwas nicht mehr gebraucht wird und lange nicht benutzt wurde, sollte es konsequent aussortiert werden. Ganz ohne Ausrede, dass es irgendwann nochmal nützlich werden könnte. Wer die Vergangenheit los lässt, macht Platz für neue Erinnerungen.

6. Bitte nicht verkrampfen

Ordnung ist das halbe Leben? Seien Sie nicht zu streng mit sich oder ihren Liebsten. Ein Spannbettlaken kann nicht immer auf Kante gefaltet sein und Spielzeug sollte benutzt werden, statt immer nur in der Kiste zu verweilen. Wenn das Einhalten der Ordnung zu viel Stress bereitet, drücken Sie ein Auge zu, wenn nicht alles so ist, wie Sie es gerne hätten.