Made Responsibly – verantwortungsbewusst hergestellt

Der Weg des dänischen Design-Labels MENU in die Nachhaltigkeit 

Das Thema Nachhaltigkeit ist heutzutage in aller Munde. Und immer mehr Menschen sehen die Notwendigkeit, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben darf, damit die Umwelt geschützt und Ressourcen geschont werden. Damit sich eine Wirkung entfalten kann, müssen Worte in Taten umgesetzt werden. Das dänische Design-Label MENU geht jetzt mit gutem Beispiel voran – mit einem eigenen Nachhaltigkeitsmanifest sowie der Made Responsibly-Produktlinie.

Der Weg des dänischen Design-Labels MENU in die Nachhaltigkeit 

Das Thema Nachhaltigkeit ist heutzutage in aller Munde. Und immer mehr Menschen sehen die Notwendigkeit, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben darf, damit die Umwelt geschützt und Ressourcen geschont werden. Damit sich eine Wirkung entfalten kann, müssen Worte in Taten umgesetzt werden. Das dänische Design-Label MENU geht jetzt mit gutem Beispiel voran – mit einem eigenen Nachhaltigkeitsmanifest sowie der Made Responsibly-Produktlinie.

Ready Dining Chair Eiche von MenuReady Dining Chair Eiche von Menu
Battus Throw Decke von MenuBattus Throw Decke von Menu
Mimoides Kissen und Battus Throw Decke von MenuMimoides Kissen und Battus Throw Decke von Menu

Nachhaltigkeit – eine skandinavische Idee?

Als die von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Weltkommission für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1987 den sogenannten „Brundtland-Bericht“ veröffentlichte, wurde damit das „Konzept der nachhaltigen Entwicklung“ definiert. Gemeint war eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der Gegenwart gerecht wird, gleichzeitig aber auch Rücksicht auf die Bedürfnisse kommender Generationen nimmt, und die sich im Idealfall auf ökologische, ökonomische und soziale Aspekte bezieht. Namensgebend für den Bericht war übrigens die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, damals Vorsitzende der Kommission. Ihr Engagement dürfte einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass der Begriff Nachhaltigkeit in den Folgejahren immer mehr Gewicht erhielt. Dass es ausgerechnet eine Norwegerin war, die dem Thema auf die globale Ebene verhalf und einen immensen Schub gab, ist wahrscheinlich kein Zufall, denn das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung stand in Skandinavien schon lange auf der Agenda. Trotz einiger politischer Vorstöße und Entscheidungen ging es in puncto Nachhaltigkeit in den vergangenen drei Jahrzehnten jedoch nur schleppend voran. Vor allem in jüngster Zeit haben sich jedoch zahlreiche Unternehmen freiwillig dazu verpflichtet, dem Thema mehr Bedeutung beizumessen. Zahlreiche Vorstöße kamen und kommen – wieder einmal – aus Skandinavien. Ein gutes Beispiel hierfür ist das dänische Design-Label MENU. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt hat MENU ein eigenes Nachhaltigkeitsmanifest verfasst, in dem auf zwölf Seiten festgehalten ist, welchen Beitrag zur Nachhaltigkeit das Unternehmen in der Gegenwart und in Zukunft leisten will. Konkret bedeutet dies, dass MENU sich verpflichtet, bei jedem Schritt der Entwicklung und Herstellung seiner Produkte Maßnahmen zu ergreifen, die dazu beitragen, Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, die Qualität der Produkte zu verbessern, sowie die Zusammenarbeit von Designern, Herstellern und Lieferanten fair zu gestalten.

Nachhaltigkeit – eine skandinavische Idee?

Als die von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Weltkommission für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1987 den sogenannten „Brundtland-Bericht“ veröffentlichte, wurde damit das „Konzept der nachhaltigen Entwicklung“ definiert. Gemeint war eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der Gegenwart gerecht wird, gleichzeitig aber auch Rücksicht auf die Bedürfnisse kommender Generationen nimmt, und die sich im Idealfall auf ökologische, ökonomische und soziale Aspekte bezieht. Namensgebend für den Bericht war übrigens die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, damals Vorsitzende der Kommission. Ihr Engagement dürfte einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass der Begriff Nachhaltigkeit in den Folgejahren immer mehr Gewicht erhielt. Dass es ausgerechnet eine Norwegerin war, die dem Thema auf die globale Ebene verhalf und einen immensen Schub gab, ist wahrscheinlich kein Zufall, denn das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung stand in Skandinavien schon lange auf der Agenda. Trotz einiger politischer Vorstöße und Entscheidungen ging es in puncto Nachhaltigkeit in den vergangenen drei Jahrzehnten jedoch nur schleppend voran. Vor allem in jüngster Zeit haben sich jedoch zahlreiche Unternehmen freiwillig dazu verpflichtet, dem Thema mehr Bedeutung beizumessen. Zahlreiche Vorstöße kamen und kommen – wieder einmal – aus Skandinavien. Ein gutes Beispiel hierfür ist das dänische Design-Label MENU. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt hat MENU ein eigenes Nachhaltigkeitsmanifest verfasst, in dem auf zwölf Seiten festgehalten ist, welchen Beitrag zur Nachhaltigkeit das Unternehmen in der Gegenwart und in Zukunft leisten will. Konkret bedeutet dies, dass MENU sich verpflichtet, bei jedem Schritt der Entwicklung und Herstellung seiner Produkte Maßnahmen zu ergreifen, die dazu beitragen, Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, die Qualität der Produkte zu verbessern, sowie die Zusammenarbeit von Designern, Herstellern und Lieferanten fair zu gestalten.

Vorreiterin für Nachhaltigkeit: die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland. (Foto: Wikipedia)
In der Forstwirtschaft wurde das Prinzip der Nachhaltigkeit schon früh angewandt. (Foto: Wikipedia)
In den letzten Jahren wurden jedoch immer mehr Verfahren entwickelt, mit denen sich Kunststoffe effektiv recyceln lassen.

Verantwortung und Langlebigkeit

Die Grundlage für das Manifest bilden drei starke Hauptsäulen: langlebiges Design, marktnahe Produktion sowie verantwortungsvoll hergestellte Produkte. Mithilfe dieser drei Säulen ist MENU bestrebt, Produkte zu schaffen, die Generationen überdauern. Dazu gehört auch die Einführung von zehnjährigen Garantien, die schrittweise eingeführt werden, sowie die Entscheidung, dass in Zukunft Ersatzteile für MENU-Produkte erhältlich sein werden. Außerdem sollen alle Produkte so nah wie möglich am Zielort gefertigt werden, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Das Designteam von MENU wird zudem verpflichtet, sich bei seiner Arbeit auf zehn festgelegte Kriterien zu konzentrieren, damit die Möbel, Leuchten und Accessoires von MENU verantwortungsvoll hergestellt und vertrieben werden können. Die Kriterien dienen als eine Reihe von Zielen, die MENU in allen Phasen des Designs und der Herstellung erfüllen muss. Damit ein Produkt innerhalb der MENU-Kollektion als verantwortungsbewusst hergestellt (Made Responsibly) gilt, müssen mindestens sieben der folgenden zehn Kriterien erfüllt sein:

  • Langlebigkeit
  • Lösungen für Reparatur und Revitalisierung von Produkten
  • Design für Demontage
  • Materialdeklaration
  • Verwendung sicherer, ungiftiger Substanzen
  • Screening des Materiallebenszyklus
  • marktnahe Produktion
  • Einhaltung des MENU-Verhaltenskodex
  • minimaler Wasserverbrauch
  • Zertifizierungen

Verantwortung und Langlebigkeit

Die Grundlage für das Manifest bilden drei starke Hauptsäulen: langlebiges Design, marktnahe Produktion sowie verantwortungsvoll hergestellte Produkte. Mithilfe dieser drei Säulen ist MENU bestrebt, Produkte zu schaffen, die Generationen überdauern. Dazu gehört auch die Einführung von zehnjährigen Garantien, die schrittweise eingeführt werden, sowie die Entscheidung, dass in Zukunft Ersatzteile für MENU-Produkte erhältlich sein werden. Außerdem sollen alle Produkte so nah wie möglich am Zielort gefertigt werden, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Das Designteam von MENU wird zudem verpflichtet, sich bei seiner Arbeit auf zehn festgelegte Kriterien zu konzentrieren, damit die Möbel, Leuchten und Accessoires von MENU verantwortungsvoll hergestellt und vertrieben werden können. Die Kriterien dienen als eine Reihe von Zielen, die MENU in allen Phasen des Designs und der Herstellung erfüllen muss. Damit ein Produkt innerhalb der MENU-Kollektion als verantwortungsbewusst hergestellt (Made Responsibly) gilt, müssen mindestens sieben der folgenden zehn Kriterien erfüllt sein:

  • Langlebigkeit
  • Lösungen für Reparatur und Revitalisierung von Produkten
  • Design für Demontage
  • Materialdeklaration
  • Verwendung sicherer, ungiftiger Substanzen
  • Screening des Materiallebenszyklus
  • marktnahe Produktion
  • Einhaltung des MENU-Verhaltenskodex
  • minimaler Wasserverbrauch
  • Zertifizierungen
Mimoides Design Kissen von MENUMimoides Design Kissen von MENU
Mimoides Design Kissen von MENUMimoides Design Kissen von MENU
Mimoides Design Kissen von MENUMimoides Design Kissen von MENU

Mimoides – echte Bereicherung für das Wohn- und Schlafzimmer

Das Ziel von MENU ist es, dass das gesamte Sortiment auf absehbare Zeit diesen Kriterien entspricht – so wie die neuen „Made Responsibly“-Produkte, die seit Mitte 2021 im Sortiment des Labels zu finden sind.
Das prächtige Mimoides-Kissen beispielsweise wird in Europa aus hochwertigsten Materialien hergestellt. Es wird in zwei Größen sowie mehreren Farben angeboten und ist eine echte Bereicherung für das Wohn- und Schlafzimmer. Sein Bezug wird aus litauischem Leinen genäht, einem Material, das mit der Zeit weicher und geschmeidiger wird. Eine Besonderheit ist auch die Färbetechnik. Denn statt den gewebten Stoff zu färben, hat sich MENU dafür entschieden, die Färbung bereits vor dem Weben vornehmen zu lassen, was auch als Garnfärbung bezeichnet wird. Dadurch erhält der Stoff eine dauerhafte, satte Färbung. Die kleineren Kissen sind zudem mit einer extra Seidennaht versehen, die an den Außenkanten einen markanten Rahmen bildet. Das Innenkissen besteht zu 100 Prozent aus Polyester-Füllmaterial, welches aus recycelten Plastikflaschen hergestellt wurde. Der Bezug des Innenkissens besteht ebenfalls aus Polyester, wodurch sichergestellt wird, dass es sich um ein sogenanntes Monomaterial handelt. Die überwiegende Verwendung von Monomaterialien im Mimoides-Kissen stellt sicher, dass der Leinenbezug und das Innenkissen am Ende ihrer langen Lebensdauer problemlos recycelt werden können.

Mimoides – echte Bereicherung für das Wohn- und Schlafzimmer

Das Ziel von MENU ist es, dass das gesamte Sortiment auf absehbare Zeit diesen Kriterien entspricht – so wie die neuen „Made Responsibly“-Produkte, die seit Mitte 2021 im Sortiment des Labels zu finden sind.
Das prächtige Mimoides-Kissen beispielsweise wird in Europa aus hochwertigsten Materialien hergestellt. Es wird in zwei Größen sowie mehreren Farben angeboten und ist eine echte Bereicherung für das Wohn- und Schlafzimmer. Sein Bezug wird aus litauischem Leinen genäht, einem Material, das mit der Zeit weicher und geschmeidiger wird. Eine Besonderheit ist auch die Färbetechnik. Denn statt den gewebten Stoff zu färben, hat sich MENU dafür entschieden, die Färbung bereits vor dem Weben vornehmen zu lassen, was auch als Garnfärbung bezeichnet wird. Dadurch erhält der Stoff eine dauerhafte, satte Färbung. Die kleineren Kissen sind zudem mit einer extra Seidennaht versehen, die an den Außenkanten einen markanten Rahmen bildet. Das Innenkissen besteht zu 100 Prozent aus Polyester-Füllmaterial, welches aus recycelten Plastikflaschen hergestellt wurde. Der Bezug des Innenkissens besteht ebenfalls aus Polyester, wodurch sichergestellt wird, dass es sich um ein sogenanntes Monomaterial handelt. Die überwiegende Verwendung von Monomaterialien im Mimoides-Kissen stellt sicher, dass der Leinenbezug und das Innenkissen am Ende ihrer langen Lebensdauer problemlos recycelt werden können.

Battus Decke von Menu DesignBattus Decke von Menu Design
Battus Decke von Menu Design Battus Decke von Menu Design
Battus Decke von Menu DesignBattus Decke von Menu Design

Battus – gemütlicher Begleiter aus italienischer Wolle

Die luxuriöse Battus-Decke von MENU, die wie das Mimoides-Kissen Teil der Cocoon Textile Collection ist, wird ebenfalls in Europa und aus hochwertigsten und langlebigen Materialien hergestellt. Das schlichte Streifen-Design stammt von Mentze Ottenstein + Rosholm. Für den ausgesprochen hohen Kuschelfaktor sorgt die italienische Wolle, aus der die Decke gefertigt wird. Wie beim kleinen Mimoides-Kissen sind auch bei der Battus-Decke alle Außenkanten mit einem Seidenfaden vernäht, eine weitere Parallele ist die Tatsache, dass bei der Herstellung ausschließlich Monomaterialien verwendet werden, was ein etwaiges, späteres Recyceln deutlich erleichtert – wozu es jedoch vermutlich nie kommen wird, da die Decke wie alle MENU-Produkte auf Langlebigkeit ausgerichtet ist. 

Battus – gemütlicher Begleiter aus italienischer Wolle

Die luxuriöse Battus-Decke von MENU, die wie das Mimoides-Kissen Teil der Cocoon Textile Collection ist, wird ebenfalls in Europa und aus hochwertigsten und langlebigen Materialien hergestellt. Das schlichte Streifen-Design stammt von Mentze Ottenstein + Rosholm. Für den ausgesprochen hohen Kuschelfaktor sorgt die italienische Wolle, aus der die Decke gefertigt wird. Wie beim kleinen Mimoides-Kissen sind auch bei der Battus-Decke alle Außenkanten mit einem Seidenfaden vernäht, eine weitere Parallele ist die Tatsache, dass bei der Herstellung ausschließlich Monomaterialien verwendet werden, was ein etwaiges, späteres Recyceln deutlich erleichtert – wozu es jedoch vermutlich nie kommen wird, da die Decke wie alle MENU-Produkte auf Langlebigkeit ausgerichtet ist. 

Magazin - Beitrag vom 09.08.2021 von Matthias

Magazin - Beitrag vom 09.08.2021 von Matthias


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