Mater

Design, Ethik und Nachhaltigkeit

Mater ist eine Designmarke mit einer starken Firmenhilosophie und einem ausgeprägten Faible für traditionelle Handwerkskunst. In Zusammenarbeit mit renommierten Designern und Newcomern kombiniert Mater exklusive High-End-Möbel und Beleuchtung mit Arbeitsmethoden, die Menschen, lokale Handwerkstraditionen und die Umwelt unterstützen.

Mater-Gründer und Inhaber Henrik Marstrand erklärt seine nachhaltige Designphilosophie: "Design kann das Verhalten zum Besseren ändern".

Am Anfang stand eine klare Vision

Als Henrik Marstrand das Designlabel Mater im Jahre 2006 in Kopenhagen ins Leben rief, ging es ihm um weit mehr, als traditionell skandinavische Design-Attribute wie Minimalismus, Funktionalität und hohe Qualität in seinen Produkten zu vereinen. Er hatte die klare Vision, bei der Auswahl der Materialien und Fertigungsmethoden stets unter Berücksichtigung ethischer und nachhaltiger Aspekte vorzugehen. "Wir sind uns zunehmend darüber bewusst, dass die bei Produktionsprozessen getroffenen Entscheidungen oft Auswirkungen auf die Umwelt haben. Als Hersteller haben wir jedoch die Möglichkeit, dubiose Praktiken zu überdenken und ein ethisches und nachhaltiges Design zu entwickeln, das nachteilige soziale und ökologische Auswirkungen minimiert", so Marstrand. Ein weiterer Eckpfeiler der Philosophie von Mater ist, dass die Produkte den Test der Zeit bestehen und den Verbraucher dazu anregen, sie zu schätzen und zu genießen. Ein Leben lang. Dieser Philosophie ist das Label bis heute treu geblieben.

Nachhaltigkeit als oberstes Gebot

Der Name ist passend zur Philosophie des Labels gewählt, wie Gründer Marstrand unterstreicht: "Mater ist das lateinische Wort für Mutter. Der Name ist die tägliche Erinnerung an unseren kleinen Beitrag zur Minimierung der Probleme, vor denen Mutter Erde steht". Bei Mater ist man bestrebt, die Umweltbelastung kontinuierlich zu reduzieren. Ein Teil der Mater-Produkte besteht beispielsweise aus Mangoholz, einem Nebenprodukt aus der Mangoproduktion. Die Bäume werden alle sieben bis 15 Jahre neu gepflanzt, was einen nachhaltigen Lebenszyklus darstellt. Daneben werden auch andere Holzarten verwendet, die überwiegend aus FSC-zertifizierten Wäldern stammen, also aus Gebieten, die nachhaltig und nicht ausbeuterisch bewirtschaftet werden. Zudem wird den Menschen, die in den betreffenden Wäldern arbeiten, Bildung, Arbeitssicherheit und eine gerechte Entlohnung garantiert.

Rohstoffe recyceln, Energie sparen

Bei Mater werden auch vielfältige Möglichkeiten genutzt, Abfälle und Schrott zu recyceln, diese Rohstoffe wiederzuverwenden und daraus neue, langlebige Produkte zu erschaffen. Die Aluminiumprodukte beispielsweise bestehen teilweise aus Material, das aus alten Autoteilen und Fahrradfelgen gewonnen wurde. Um den Energieverbrauch und die damit verbundene Umweltbelastung zu reduzieren, entschied man sich bei Mater dafür, auf die LED-Technologie zu setzen. LED sind äußerst energieeffizient, ihre positiven Auswirkungen auf die Umwelt entsprechend groß. Da LED-Lampen deutlich weniger Wärme abgeben als herkömmliche Glühbirnen, bietet sie zudem die Möglichkeit, mit hitzeempfindlichen Materialien wie Holz oder Kork zu arbeiten. "Wir wollen das Verbraucherverhalten inspirieren und Menschen in nachhaltiges Denken einbeziehen, Design zum Thema machen und unseren ethischen Fußabdruck reduzieren", fasst Mater-Gründer Henrik Marstrand zusammen.