LOUIS POULSEN LEUCHTEN SPECIAL

Licht für jeden Raum

Die Leuchten des dänischen Lampenherstellers Louis Poulsen sind weltberühmt und echte Design-Ikonen. Seit Designer Poul Henningsen 1924 seine ‚Paris-Leuchte‘ vorstellte, haben viele Entwürfe aus dem Hause Louis Poulsen Geschichte geschrieben: So wie die heiß begehrte (und hochpreisige) Pendelleuchte ‚Artichoke‘ aus der bekannten PH-Serie zum Beispiel. Oder Verner Pantons ‚Panthella‘-Pilz, der in vielen verschiedenen Farben erfreut. Durch die Zusammenarbeit mit diversen kreativen Köpfen sind im Laufe der Jahre weitere Leuchten entstanden, die ihre ganz eigene Geschichte haben, aber vielleicht nicht ganz so berühmt wie die oben genannten Modelle sind. Wir wollen diese Designs und ihre Geschichten hiermit ins Rampenlicht rücken, denn auch sie würdigen perfekt das bekannte Motto von Louis Poulsen: „Unsere Designs sollen dem Licht Form verleihen.“

Louis Poulsen Leuchten Special
Begehrt und berühmt: Die PH Artichoke Pendelleuchte (l.). Der wohl beliebteste Klassiker von Louis Poulsen aber ist die PH 5 Pendelleuchte (r.).

Auch diese Louis Poulsen Leuchten bringen das Licht wunderschön in Form:

Louis Poulsen Leuchten Special

Die Yuh Brass Leuchte:

Die helle Freude ruft eine neue Ausführung der beliebten Yuh Leuchte des populären Designer-Duos GamFratesi hervor: Ist das Yuh-Design von 2017 noch akkurat und eher reduziert, kommt die Brass-Version jetzt mit Messingständer und schwarzem oder wahlweise weißem Marmor daher. „Die Funktionsweise ist unverändert. Die ersten Modelle waren jedoch minimalistischer und ihre Farben waren streng und klar definiert. Die neuen Yuh erwecken dagegen ein Gefühl von Wärme und der Stein verleiht jeder Leuchte einen individuellen Touch“, erläutern Stine Gam und Enrico Fratesi. Gleich geblieben ist die enorm praktikable Funktionsweise, denn die Yuh soll sich uneingeschränkt dem Alltag anpassen: durch Licht, das nach oben, nach unten, sowie hin- und herbewegt werden kann – eben so, wie es gerade gebraucht wird. Die Leuchte strahlt blendfreies, nach unten gerichtetes Licht ab, aber lässt durch die schmale Öffnung im Schirm oben auch einen weichen, diffusen Lichtschein hinaus. Das LED-Licht kann gedimmt werden, außerdem sorgt ein Timer für den richtigen Zeitpunkt beim An- und Ausschalten. „Bei der Yuh trifft Natur auf Technik. Sie ist ein sehr griffiges und natürliches Produkt“, so GamFratesi.

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Die Toldbod Pendelleuchten:

Es gibt Neuigkeiten bei dieser beliebten Lampe: Die Form der Toldbod Leuchte ist die bekannte Form von 1982, doch jetzt ist die Toldbold außerdem erhältlich in neuen Größen und Farben. Die Toldbod hat eine lange Historie: Der Architekt Poul Henningsen entwarf die Leuchte nach dem Vorbild der Außenleuchte ‚Ellipse Luminaire‘, die in den 60er Jahren nach Sonnenuntergang den Großraum Kopenhagens beleuchtete. Aufgrund von Henningsens Zeichnungen aus dem Jahr 1966 entwickelte Louis Poulsen die Leuchte 1982 und schuf damit einen Designklassiker. Die Toldbod bietet die gleichen Beleuchtungsvorteile wie die ursprüngliche Ellipse Luminaire – dank Poul Henningsens elliptischem Reflektorteil, das trotz der veränderten Form der Schirme gleich geblieben ist. Das Reflektorteil ermöglicht eine blendfreie und gezielte Lichtabstrahlung und ergibt eine weiche Beleuchtung. Die Überlegungen zu diesem Entwurf stellte Henningsen bereits 1925 auf der Weltausstellung in Paris vor – der Beginn seiner internationalen Karriere.

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Die Patera Pendelleuchte:

Diese Leuchte steht für den großen Auftritt: Die Patera von Designer Øivind Slaatto ist eine moderne und spektakuläre Version des altbekannten, klassischen Kronenleuchters. Die komplett in Handarbeit hergestellte Leuchte besteht aus zahlreichen, unterschiedlich Zellen, deren Anordnung dafür sorgt, dass Räume, Menschen und Objekte in ein natürliches und schmeichelhaftes Licht gehüllt werden – ganz ohne dunkle Schatten. Die Form der Patera ist aus jeder Perspektive schön anzusehen, ihre Strukturen basieren auf der mathematischen Fibonacci-Folge, die sich in der Natur beispielsweise bei Schneckenhäusern oder Pflanzen wiederfindet. „Es war mein Ziel, eine Art dreidimensionales Sudoku zu kreieren – die Herangehensweise war also sehr mathematisch. Dadurch wurde die Patera die komplexeste Leuchte, die ich jemals entwickelt habe. Ich wollte einen modernen Kronleuchter konstruieren, dem eine gewisse Poesie innewohnt. Und ich hoffe, die Menschen dazu inspirieren zu können, die Leuchte aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Sie soll Räume mit Leben erfüllen", so Slaatto über sein diffiziles Design aus dem Jahr 2015.

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Die NJP Leuchten:

Erst kürzlich wurde der in Kanada geborene Designer Oki Sato wieder einmal von einem wichtigen Wohnmagazin als „Designer des Jahres“ ausgezeichnet – eine von vielen Ehrungen, die der 1977 geborene Sato in seiner Karriere bereits erhalten hat. Die Grundidee für die NJP-Leuchte, die es als Steh-, Tisch- und Wandleuchte gibt, war es, eine Neuinterpretation der englischen Anglepoise-Lampe zu schaffen, die dafür bekannt ist, eine flexibel einsetzbare Arbeitsleuchte zu sein. Das neue Design der NJP-Leuchten sollte alle Merkmale der Anglepoise wiedererwecken und sie durch moderne, zeitgemäße Funktionen für das Büro der heutigen Zeit ergänzen. So sind die NJP-Leuchten mit einem LED-Leuchtmittel ausgestattet, das soweit in den Kopf eingelassen ist, das irritierendes Blenden vermieden wird. Durch den flexibel einstellbaren Kopf und den beweglichen Arm eignet sich die Leuchte natürlich auch als Leselampe oder Akzentlampe im Wohnbereich. Satos gab seinem Designstudio, das mittlerweile in Japan und Italien vertreten ist, den Namen ‚nendo‘, was übersetzt so viel heißt wie Modelliermasse. Sein Credo: Immer auch die Geschichte hinter einem Produkt zu ehren, statt nur auf die Funktion zu zielen.

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Die Above Leuchte:

Wenn ein Designer der heutigen Zeit das Motto „Weniger ist mehr“ verkörpert, dann ist es Mads Odgård. Der Däne gilt als eine der Leitfiguren einer neuen Generation von internationalen Designern und der festen Überzeugung, dass exzellentes Design logisch und funktional sein muss, wenn es dauerhaft sein soll. Für Louis Poulsen schuf er die Pendelleuchte ‚Above‘, deren Silhouette ein grafisches Dreieck darstellt und die ein angenehmes, nach unten gerichtetes Licht abstrahlt. Ein bogenförmiges Element an der Oberseite führte zu der Bezeichnung ‚Above‘. Odgård über seinen Entwurf: „Ich habe eine Leuchte kreiert, die mein Mantra verkörpert: Wie viel Einfachheit wagst du beim Design? Ich nehme lieber etwas weg, als etwas hinzuzufügen. Und ich erinnere mich selbst immer wieder daran, alles so einfach wie möglich zu halten.“