Kos – das norwegische Hygge

Eine Lebensphilosophie aus dem hohen Norden 

„Hygge“, das dänische Synonym für Gemütlichkeit und Glücklichsein, ist seit einigen Jahren in aller Munde. Was viele Hygge-Fans wahrscheinlich nicht wissen: der Begriff stammt eigentlich aus Norwegen. Dort macht man sich jedoch nicht allzu viel aus dem Hygge der dänischen Nachbarn. Stattdessen wird dort mit „Kos“ ein ganz eigener Wohlfühl-Kult gepflegt, der zwar viele Parallelen zum „Hygge“ zeigt, anscheinend aber noch viel weiter reicht.


Kos – das norwegische Hygge

Eine Lebensphilosophie aus dem hohen Norden

„Hygge“, das dänische Synonym für Gemütlichkeit und Glücklichsein, ist seit einigen Jahren in aller Munde. Was viele Hygge-Fans wahrscheinlich nicht wissen: der Begriff stammt eigentlich aus Norwegen. Dort macht man sich jedoch nicht allzu viel aus dem Hygge der dänischen Nachbarn. Stattdessen wird dort mit „Kos“ ein ganz eigener Wohlfühl-Kult gepflegt, der zwar viele Parallelen zum „Hygge“ zeigt, anscheinend aber noch viel weiter reicht.

Die Formel zum Glück

Als im Herbst 2016 „Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht“ in Deutschland erschien, ahnte wohl noch niemand, welch durchschlagenden Erfolg dieses kleine Buch haben würde. Innerhalb weniger Wochen hielt es Einzug in Blogs und Bestsellerlisten, und der Begriff „Hygge“, der bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich in Dänemark gebräuchlich war, verbreitete sich rasant um den gesamten Erdball. Mittlerweile ist er im Duden zu finden, in England wurde er sogar zur „Wortschöpfung des Jahres“ gekürt. Der dänische Autor Meik Wiking, seines Zeichens Leiter des Kopenhagener Instituts für Glücksforschung, beschreibt in seinem Werk, was „Hygge“ ausmacht – jene Glücksformel, die einen großen Anteil daran hat, dass Dänemark seit fast vierzig Jahren von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit) regelmäßig zu dem Land mit den glücklichsten Menschen gewählt wird und auch in anderen Rankings, wie etwa dem „World Happiness Report“ der UN, meist ganz vorne mitspielt. Dass Wikings Buch stolze 288 Seiten umfasst, dürfte wohl auch daran liegen, dass die Bedeutung von „Hygge“ sich nicht mal eben mit ein paar Worten um- oder beschreiben lässt. Es ist ein Lebensgefühl, eine Haltung, eine Philosophie, die mit „Kunst der Innigkeit“ über die „Gemütlichkeit der Seele“ und „Abwesenheit jeglicher Störfaktoren“, bis hin zur „Freude an der Gegenwart beruhigender Dinge“ beschrieben wird.

Die Formel zum Glück

Als im Herbst 2016 „Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht“ in Deutschland erschien, ahnte wohl noch niemand, welch durchschlagenden Erfolg dieses kleine Buch haben würde. Innerhalb weniger Wochen hielt es Einzug in Blogs und Bestsellerlisten, und der Begriff „Hygge“, der bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich in Dänemark gebräuchlich war, verbreitete sich rasant um den gesamten Erdball. Mittlerweile ist er im Duden zu finden, in England wurde er sogar zur „Wortschöpfung des Jahres“ gekürt. Der dänische Autor Meik Wiking, seines Zeichens Leiter des Kopenhagener Instituts für Glücksforschung, beschreibt in seinem Werk, was „Hygge“ ausmacht – jene Glücksformel, die einen großen Anteil daran hat, dass Dänemark seit fast vierzig Jahren von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit) regelmäßig zu dem Land mit den glücklichsten Menschen gewählt wird und auch in anderen Rankings, wie etwa dem „World Happiness Report“ der UN, meist ganz vorne mitspielt. Dass Wikings Buch stolze 288 Seiten umfasst, dürfte wohl auch daran liegen, dass die Bedeutung von „Hygge“ sich nicht mal eben mit ein paar Worten um- oder beschreiben lässt. Es ist ein Lebensgefühl, eine Haltung, eine Philosophie, die mit „Kunst der Innigkeit“ über die „Gemütlichkeit der Seele“ und „Abwesenheit jeglicher Störfaktoren“, bis hin zur „Freude an der Gegenwart beruhigender Dinge“ beschrieben wird.

 Ursprung in Norwegen

In der dänischen Kultur ist „Hygge“ schon lange tief verankert. Aber wussten Sie, dass der Begriff ursprünglich gar nicht aus dem dänischen, sondern aus dem norwegischen Sprachraum stammt? Abgeleitet von den altnordischen Wörtern „hyggja“ (denken) und „hugr“ (Mut) bedeutet es im Norwegischen soviel wie „Wohlbefinden“. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts tauchte „Hygge“ in Dänemarks Schriftsprache auf und erwuchs nach und nach zu einem wichtigen Bestandteil der dänischen Lebensweise. Sicher, auch in Norwegen wird dieses Wort im Alltag häufig verwendet, in Dänemark hat es jedoch weitaus mehr Gewicht. Es nimmt Einfluss auf nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens – auch auf die Gestaltung und Einrichtung des eigenen Zuhauses. Die Dänen haben ein ausgeprägtes Faible für Gemütlichkeit und Herzlichkeit – und ein Talent dafür, dies in alle Lebensbereiche zu integrieren. In puncto Wohlfühlen und Glücklichsein stehen die Norweger ihren dänischen Nachbarn jedoch in nichts nach. Auch sie belegen in den alljährlich veröffentlichten „Glücks-Rankings“ stets einen der vorderen Plätze. Ihr Glücks-Rezept hat jedoch einen anderen Namen: „Kos“ (gesprochen: Kus), was wörtlich übersetzt für Fürsorge, Zusammengehörigkeit, Wärme, Freundlichkeit und Lachen steht. Tatsächlich aber noch für viel mehr. Es gilt als Synonym für das Lebensgefühl einer ganzen Nation

 Ursprung in Norwegen

In der dänischen Kultur ist „Hygge“ schon lange tief verankert. Aber wussten Sie, dass der Begriff ursprünglich gar nicht aus dem dänischen, sondern aus dem norwegischen Sprachraum stammt? Abgeleitet von den altnordischen Wörtern „hyggja“ (denken) und „hugr“ (Mut) bedeutet es im Norwegischen soviel wie „Wohlbefinden“. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts tauchte „Hygge“ in Dänemarks Schriftsprache auf und erwuchs nach und nach zu einem wichtigen Bestandteil der dänischen Lebensweise. Sicher, auch in Norwegen wird dieses Wort im Alltag häufig verwendet, in Dänemark hat es jedoch weitaus mehr Gewicht. Es nimmt Einfluss auf nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens – auch auf die Gestaltung und Einrichtung des eigenen Zuhauses. Die Dänen haben ein ausgeprägtes Faible für Gemütlichkeit und Herzlichkeit – und ein Talent dafür, dies in alle Lebensbereiche zu integrieren. In puncto Wohlfühlen und Glücklichsein stehen die Norweger ihren dänischen Nachbarn jedoch in nichts nach. Auch sie belegen in den alljährlich veröffentlichten „Glücks-Rankings“ stets einen der vorderen Plätze. Ihr Glücks-Rezept hat lediglich einen anderen Namen: „Kos“ (gesprochen: Kus), was wörtlich übersetzt für Fürsorge, Zusammengehörigkeit, Wärme, Freundlichkeit und Lachen steht. Tatsächlich aber noch für viel mehr. Es gilt als Synonym für das Lebensgefühl einer ganzen Nation.

Kos ist überall

Man könnte es also als das norwegische Gegenstück zum dänischen „Hygge“ bezeichnen, doch so einfach ist es nicht. Im Land der Fjorde wird nämlich viel Wert auf die Feststellung gelegt, dass die Bedeutung von „Kos“ noch umfassender, noch breiter ist. Das Beisammensein mit der Familie oder mit Freunden spielt auch bei „Kos“ eine wichtige Rolle, allerdings in einer etwas anderen, ruhigeren Form. Für die Norweger sind es oft die kleinen Dinge des Lebens, die das Besondere ausmachen. Oder anders gesagt: „Kos“ ist der Luxus der Einfachheit. Ein Gefühl, ein Glücksmoment, der sich einstellt, wenn man sich warm, sicher und gut fühlt. Sicher haben auch die kalten, langen und dunklen Winter, für die Norwegen bekannt ist, einen Einfluss darauf, dass die dort lebenden Menschen sich immer schon gerne zusammenfanden, um bei Speis und Trank, gewärmt von einem Kaminfeuer, „koselige“ Stunden miteinander zu verbringen. Gerade in früheren Zeiten spielten hierbei auch rein praktische Gründe eine wichtige Rolle, denn in der Gemeinschaft fanden die Menschen Sicherheit, die wiederum für ihr Überleben sorgte. Heutzutage lassen die Norweger ihr „Kos“ jedoch in jeden Lebensbereich einfließen. Es ist überall und in den unterschiedlichsten Formen zu finden. Zuhause, in der Berghütte, auf der Skipiste, auf einem Musikfestival, am Wasser, alleine oder in Gesellschaft. Ihr persönliches „Kos“ finden die Norweger tatsächlich überall, und jeder definiert es auf seine Weise. Kein Wunder also, dass es als das wichtigste Wort der norwegischen Sprache gilt. Ach ja, interessantes Detail am Rande: es ist verwandt mit dem deutschen Wort „liebkosen“.

Kos ist überall

Man könnte es also als das norwegische Gegenstück zum dänischen „Hygge“ bezeichnen, doch so einfach ist es nicht. Im Land der Fjorde wird nämlich viel Wert auf die Feststellung gelegt, dass die Bedeutung von „Kos“ noch umfassender, noch breiter ist. Das Beisammensein mit der Familie oder mit Freunden spielt auch bei „Kos“ eine wichtige Rolle, allerdings in einer etwas anderen, ruhigeren Form. Für die Norweger sind es oft die kleinen Dinge des Lebens, die das Besondere ausmachen. Oder anders gesagt: „Kos“ ist der Luxus der Einfachheit. Ein Gefühl, ein Glücksmoment, der sich einstellt, wenn man sich warm, sicher und gut fühlt. Sicher haben auch die kalten, langen und dunklen Winter, für die Norwegen bekannt ist, einen Einfluss darauf, dass die dort lebenden Menschen sich immer schon gerne zusammenfanden, um bei Speis und Trank, gewärmt von einem Kaminfeuer, „koselige“ Stunden miteinander zu verbringen. Gerade in früheren Zeiten spielten hierbei auch rein praktische Gründe eine wichtige Rolle, denn in der Gemeinschaft fanden die Menschen Sicherheit, die wiederum für ihr Überleben sorgte. Heutzutage lassen die Norweger ihr „Kos“ jedoch in jeden Lebensbereich einfließen. Es ist überall und in den unterschiedlichsten Formen zu finden. Zuhause, in der Berghütte, auf der Skipiste, auf einem Musikfestival, am Wasser, alleine oder in Gesellschaft. Ihr persönliches „Kos“ finden die Norweger tatsächlich überall, und jeder definiert es auf seine Weise. Kein Wunder also, dass es als das wichtigste Wort der norwegischen Sprache gilt. Ach ja, interessantes Detail am Rande: es ist verwandt mit dem deutschen Wort „liebkosen“.

Design im Einklang der Natur

Auch auf die Art zu wohnen, hat „Kos“ selbstverständlich einen großen Einfluss. Im Gegensatz zum bisweilen strengen, nordischen Minimalismus zeigt sich der norwegische, durch „Kos“ beeinflusste Design- und Einrichtungsstil mitunter etwas bunter und vielfältiger. Die Norweger gelten gemeinhin als äußerst naturverbunden, was angesichts der atemberaubenden Landschaften, mit denen dieses Land gesegnet ist, ja auch kaum verwundert. Die Liebe zur Natur – eine wichtige Komponente von „Kos“ – prägt nicht nur die Lebensweise der Menschen, sondern auch ihr Verständnis von Ästhetik und Design. Von der Natur inspirierte Formen, anmutige Linien und Licht nehmen im norwegischen Design daher häufig einen wichtigen Platz ein. Ein weiterer Aspekt: Obwohl Norwegen als sehr modern und fortschrittlich gilt, wird Tradition und Langlebigkeit eine große Bedeutung beigemessen. Das mag paradox erscheinen, ist es aber ganz und gar nicht. Dieses Phänomen spiegelt sich zweifellos auch im norwegischen Design wider, welches zwar tief in den skandinavischen Designtraditionen verwurzelt ist, aber oft freier und poetischer erscheint. Natürlich spielen auch hier das typisch skandinavische Prinzip „Qualität statt Quantität“ sowie Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

Leben und wohnen im Einklang mit der Natur

Auch auf die Art zu wohnen, hat „Kos“ selbstverständlich einen großen Einfluss. Im Gegensatz zum bisweilen strengen, nordischen Minimalismus zeigt sich der norwegische, durch „Kos“ beeinflusste Design- und Einrichtungsstil mitunter etwas bunter und vielfältiger. Die Norweger gelten gemeinhin als äußerst naturverbunden, was angesichts der atemberaubenden Landschaften, mit denen dieses Land gesegnet ist, ja auch kaum verwundert. Die Liebe zur Natur – eine wichtige Komponente von „Kos“ – prägt nicht nur die Lebensweise der Menschen, sondern auch ihr Verständnis von Ästhetik und Design. Von der Natur inspirierte Formen, anmutige Linien und Licht nehmen im norwegischen Design daher häufig einen wichtigen Platz ein. Ein weiterer Aspekt: Obwohl Norwegen als sehr modern und fortschrittlich gilt, wird Tradition und Langlebigkeit eine große Bedeutung beigemessen. Das mag paradox erscheinen, ist es aber ganz und gar nicht. Dieses Phänomen spiegelt sich zweifellos auch im norwegischen Design wider, welches zwar tief in den skandinavischen Designtraditionen verwurzelt ist, aber oft freier und poetischer erscheint. Natürlich spielen auch hier das typisch skandinavische Prinzip „Qualität statt Quantität“ sowie Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

Tradition und Nachhaltigkeit

Stichwort Nachhaltigkeit: Der Norweger Andreas Engesvik, der unter anderem Designs für Muuto und littala entwirft, ist der Meinung, dass das norwegische Design von einer gesunden Art des Konsums beeinflusst wird. Von der Beschränkung auf das Wesentliche, vom Luxus der Einfachheit, der Liebe zur Natur und zu Traditionen. Auch hier wird wieder der Einfluss von „Kos“ deutlich. Daher wundert es nicht, dass viele norwegische Designlabels auf natürliche, heimische Materialien sowie auf lokale Produktion setzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Røros Tweed. Das im norwegischen Bergstädtchen Røros ansässige Unternehmen verwendet ausschließlich Wolle von norwegischen Bergschafen, produziert seine Decken und Kissen konsequent im Inland und zeigt mit seinen traditionellen Mustern, wie wichtig ihm die Verbundenheit mit der norwegischen Tradition und der Lebensart des „Kos“ ist.
Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Designlabel Northern. Das 2005 gegründete und in der Hauptstadt Oslo ansässige Unternehmen bietet eine spannende Mischung aus Designklassikern und neuen Entwürfen, die allesamt von der nordischen Kultur, der Natur und dem spektakulären Licht des hohen Nordens inspiriert sind. Und weil Licht gerade in den dunklen Wintermonaten im Norden eine wichtige Rolle spielt, konzentriert Northern sich zu einem Großteil darauf, einzigartige Lampen herzustellen, die es schaffen, jedem Raum eine „koselige“, typisch norwegische Atmosphäre zu verleihen. Zu den prominentesten Produkten von Northern zählen sicher die Anfang der 1950er Jahre von Birger Dahl entworfenen Dokka-Pendelleuchten, die ebenfalls lokal – in dem kleinen norwegischen Dorf Dokka – produziert werden.

Tradition und Nachhaltigkeit

Stichwort Nachhaltigkeit: Der Norweger Andreas Engesvik, der unter anderem Designs für Muuto und littala entwirft, ist der Meinung, dass das norwegische Design von einer gesunden Art des Konsums beeinflusst wird. Von der Beschränkung auf das Wesentliche, vom Luxus der Einfachheit, der Liebe zur Natur und zu Traditionen. Auch hier wird wieder der Einfluss von „Kos“ deutlich. Daher wundert es nicht, dass viele norwegische Designlabels auf natürliche, heimische Materialien sowie auf lokale Produktion setzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Røros Tweed. Das im norwegischen Bergstädtchen Røros ansässige Unternehmen verwendet ausschließlich Wolle von norwegischen Bergschafen, produziert seine Decken und Kissen konsequent im Inland und zeigt mit seinen traditionellen Mustern, wie wichtig ihm die Verbundenheit mit der norwegischen Tradition und der Lebensart des „Kos“ ist.
Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Designlabel Northern. Das 2005 gegründete und in der Hauptstadt Oslo ansässige Unternehmen bietet eine spannende Mischung aus Designklassikern und neuen Entwürfen, die allesamt von der nordischen Kultur, der Natur und dem spektakulären Licht des hohen Nordens inspiriert sind. Und weil Licht gerade in den dunklen Wintermonaten im Norden eine wichtige Rolle spielt, konzentriert Northern sich zu einem Großteil darauf, einzigartige Lampen herzustellen, die es schaffen, jedem Raum eine „koselige“, typisch norwegische Atmosphäre zu verleihen. Zu den prominentesten Produkten von Northern zählen sicher die Anfang der 1950er Jahre von Birger Dahl entworfenen Dokka-Pendelleuchten, die ebenfalls lokal – in dem kleinen norwegischen Dorf Dokka – produziert werden.

Damals und heute

Als in den 1950er Jahren der Begriff „skandinavisches Design“ geprägt wurde, waren es vor allem dänische und schwedische Designer, die durch die Welt reisten, um ihre von Minimalismus und Funktionalität beeinflussten Produkte zu präsentieren. Die norwegischen Designer, unter ihnen Grete Prytz KittelsenTone Vigeland, Birger Dahl, Ingmar RellingTias EckhoffJac Jacobsen und Alf Sture  hingegen bewegten sich größtenteils eher im Hintergrund, oder zeigten nicht ganz so viel Ehrgeiz bei der Präsentation und Vermarktung ihrer Werke. Der positive Effekt ist jedoch, dass die heutige Designergeneration sich viel freier ausdrücken und experimentieren kann, ohne ständig einer Legende gerecht werden zu müssen. Ein einheitliches norwegisches Design lässt sich daher kaum definieren. Und doch folgen viele angesagte norwegische Designer der Gegenwart wie Anderssen & VollAndreas EngesvikKristine Five MelværDanielle Siggerud oder Øfstedal Eng einer gemeinsamen Linie: dem ausgeprägten Verständnis von Freiheit, Einfachheit, Unberührtheit und Identität, welches sich auch im „Kos“ wiederfindet.

Damals und heute

Als in den 1950er Jahren der Begriff „skandinavisches Design“ geprägt wurde, waren es vor allem dänische und schwedische Designer, die durch die Welt reisten, um ihre von Minimalismus und Funktionalität beeinflussten Produkte zu präsentieren. Die norwegischen Designer, unter ihnen Grete Prytz Kittelsen, Tone Vigeland, Birger Dahl, Ingmar Relling, Tias Eckhoff, Jac Jacobsen und Alf Sture  hingegen bewegten sich größtenteils eher im Hintergrund, oder zeigten nicht ganz so viel Ehrgeiz bei der Präsentation und Vermarktung ihrer Werke. Der positive Effekt ist jedoch, dass die heutige Designergeneration sich viel freier ausdrücken und experimentieren kann, ohne ständig einer Legende gerecht werden zu müssen. Ein einheitliches norwegisches Design lässt sich daher kaum definieren. Und doch folgen viele angesagte norwegische Designer der Gegenwart wie Anderssen & Voll, Andreas Engesvik, Kristine Five Melvær, Danielle Siggerud oder Øfstedal Eng einer gemeinsamen Linie: dem ausgeprägten Verständnis von Freiheit, Einfachheit, Unberührtheit und Identität, welches sich auch im „Kos“ wiederfindet.

Magazin - Beitrag vom 07.01.2021 von Matthias

Magazin - Beitrag vom 06.01.2021 von Matthias


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