KISS MY KITCHEN

Mode für die Küche

Wir waren ganz von der Rolle, als die Sachen von KISS MY KITCHEN bei uns im Lager eintrafen. Schöne Muster und Farben auf Alltagsgegenständen für die Küche und dann diese praktische Schwammtuch-Rolle zum abreißen! Wir wollten mehr über die Marke erfahren und haben die beiden Chefinnen in Hamburg bei der Arbeit besucht.

Mirja Baur (links) und Stefanie Staben bringen mit ihren KISS MY KITCHEN-Motiven Style in die Küche. Mit Pali- und Dreiecks-Schwammtüchern (r.) fing alles an.

Wie alles begann

Ein schickes Einfamilienhaus im Norden Hamburgs ist der Dreh- und Angelpunkt für die Entstehung der KISS MY KITCHEN-Küchenaccessoires. Im hellen Souterrain des Gebäudes entwerfen die Freundinnen Mirja und Stefanie die Muster für Küchen- und Schwammtücher, die anders sind als typische Putzutensilien. „Ich saß in meiner durchdesignten, offenen Küche und fand es schade, dass Küchensachen wie Schwamm und Lappen so hässlich waren. Da entstand die Idee für unser Konzept“, erzählt Mirja.

Maskottchen Monti (links) mit Geschirrtuch im Pali-Style. Mitte: Handgeschriebene Grußkarte für die Pakete. Mirja zeigt, wie der Pop-Up-Schwamm unter Wasser wächst (l.).

Nachhaltig und stylisch

Seit drei Jahren produzieren die beiden nun ein kleines, feines Sortiment für den Küchenbereich mit skandinavisch angehauchten Motiven. Und nicht nur Interior-Influencer lieben die Küchen-Kosmetik: Über 250 ausgesuchte Geschäfte in Deutschland, Österreich, Spanien, Dänemark und der Schweiz führen mittlerweile das KISS MY KITCHEN-Sortiment. Die Motive wählen sie nach Lust und Laune aus: „Wir sind beide total modeaffin und lieben es, uns im Fashionbereich inspirieren zu lassen. Mit unseren Artikeln wollen wir Mode in die Küche bringen“, so Mirja. Besonders wichtig ist ihnen das Thema Nachhaltigkeit. „Die Schwammtücher können zum Beispiel im Geschirrspüler mitgewaschen werden und sind nach der Entsorgung kompostierbar.“ Bedruckt werden die Artikel im aufwendigen Siebdruckverfahren in einem kleinen Betrieb in Schweden, die Artikel selber sind ‚Made in Germany‘.

Freundschafts-Ring von Stefanie und MIrja in Käferform (l.). Stefanie beim Packen der Bestellungen im Souterrain-Lager (M.). Rechts: Die Schwammtuch-Rollen.

Wenn durch die Freundschaft eine Firma entsteht

Kennen gelernt haben sich die beiden Küchen-Verschönerinnen über die Kinder – entstanden ist eine „super dicke Freundschaft“, schwärmt Mirja. Aus der KISS MY KITCHEN-Idee wurde eine Vollzeitbeschäftigung, gesteuert wird das Ganze nach wie vor aus dem Souterrain von Mirjas Zuhause. Noch immer packen die beiden Freundinnen die Bestellungen selber ein und schreiben die beigefügten Karten per Hand. Das schätzen ihre Kunden: „Wir sind immer ansprechbar und haben keine Mindestbestellmenge“, erklärt Stefanie. „Unsere Gewinnspanne ist durch die aufwendige Verpackung zwar geringer, trotzdem ist uns eine gute Optik sehr wichtig“, so Stefanie. In Zukunft sollen weitere Artikel das Sortiment ergänzen: Pop-Up-Schwämme sind der neueste Clou, außerdem ist eine Baumwoll-Tragetasche in Arbeit. „Die wird dann zwar in Indien produziert, unterstützt aber benachteiligte Frauen“, so Stefanie. Mit kleinen Dingen nicht nur das eigene Umfeld verschönern, sondern gleichzeitig anderen helfen – die KISS MY KITCHEN-Freundinnen sind froh über die Entscheidung für die Selbstständigkeit und leben ihren Traum. „Es ist einfach ein super Gefühl, das zu machen, was Spaß macht und wo wir kreativ sein können“, erzählt Mirja und ergänzt lächelnd: „Besser geht es nicht“.