KÄHLER

Dänisches Design mit Tradition

Die Anfänge des traditionsreichen, dänischen Keramikunternehmens liegen im Jahr 1839. Damals wurden die ersten Kähler-Vasen noch in einer kleinen Töpferwerkstatt gefertigt. Schon wenige Jahre später, nachdem die Söhne des Gründers die Keramikwerkstatt übernommen hatten, war die Marke Kähler weit über die dänischen Grenzen hinaus bekannt und begeisterte ab 1875 europaweit mit attraktivem Keramikdesign und außergewöhnlichen Glasuren. Die Bodenprägung „HAK“, die unter allen Produkten des Kähler-Sortiments zu finden ist, erinnert noch heute an Herman August Kähler, der mit großer Experimentierfreude und künstlerischem Engagement den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Kähler legte.

Feine Rillen prägen die Hammershøi-Kollektion (links). Die Entwürfe von Svend Hammershøi (Mitte) wurden ab 2015 modern interpretiert. Rechts: Die Omaggio-Serie gibt es in vielen Farben.

Kähler-Design heute

Nach vier Generationen im Familienbesitz, wurde das Designunternehmen 2008 von dem Architekten Frantz Longhi übernommen. Wie schon unter Herman A. Kähler, profitiert das Keramikunternehmen auch heute noch von den klassischen aber individuellen Entwürfen zeitgenössischer renommierter Künstler. Die formschönen Vasen und das elegante Geschirr erfreuen seit Jahren Designliebhaber auf der ganzen Welt. Vor allem die Omaggio-Kollektion, mit dem handbemalten Streifendesign, war und ist ein wahrer Verkaufsschlager, der in jedem gut sortierten Designhandel zu finden ist.

Damals (links) wie heute wird die Keramik-Kunst von Hand gefertigt. Die Bodenprägung ‚HAK‘ erinnert Herman August Kähler (Mitte). Rechts: Designer Hans-Christian Bauer.

Hammershøi-Serie

Eine weitere beliebte Serie der Marke und mittlerweile ein Klassiker ist die Produktlinie Hammershøi, die der Designer Svend Hammershøi 1930 entwickelt und handgefertigt hat. Die zeitlosen Produkte mit den historischen Rillen wurden 2015 von dem Designer Hans-Christian Bauer neu interpretiert und das Sortiment, basierend auf den traditionellen Entwürfen, erweitert. Die charakteristischen handgeschliffenen Rillendetails in der Keramik sind geblieben, hinzugekommen sind zusätzliche hochwertige Materialien wie Holz und Glas. Die Kombination dieser natürlichen Werkstoffe macht die Wohnaccessoires zu etwas ganz Besonderem. Eine elegante skandinavische Geschirrserie mit historischer Note, die das Wohnumfeld jeden Tag ästhetisch bereichert. Die ausdrucksstarke Form dieser Serie macht den alltäglich gedeckten Tisch perfekt und ist gleichzeitig ein Highlight auf festlich geschmückten Tafeln. Die Produktvielfalt umfasst diverses Geschirr, aber auch Pfeffermühlen, Karaffen, Vasen und Teelichthalter. Wer in die schönen Stücke investiert hat ein Leben lang Freude an dem zeitlosen Design und kann seinen Hammershøi-Schatz nach und nach erweitern.

Ein Fisch aus der Spardosen-Kollektion ‚Sparedyr‘ (links). Mitte: Häuser der ‚Urbania‘-Reihe. Rechts: Die Hammershøi-Kollektion wurde um weihnachtliches Geschirr erweitert.

Das erweiterte Sortiment

Etwas verspielter, aber nicht weniger geschmackvoll, zeigt sich die Spardosen-Kollektion von Kähler. Die fröhlich-bunten Keramikfische mit den phantasiereichen Artgenossen, fertigte Nils Kähler, der Sohn von Herman August Kähler, eigentlich zum Vergnügen und um seine handwerklichen Fähigkeiten zu schulen. Doch als dem Vater einige Zeit später die zauberhaften Meerestiere zufällig in die Hände fielen, sah dieser großes Potential in den kunstvollen Fabeltieren und lag damit goldrichtig. Seit 2017 gibt es die farbenfrohen Kunstwerke mit dem Münzschlitz in sechs neuen Varianten. An dem klassischen Design der handgeformten Sparfische und der hochwertigen Glasur erfreuen sich Klein und Groß gleichermaßen. Ähnlich aufwendig wird die Serie ‚Urbania‘ – eine Reihe von kleinen Keramikhäusern, die durch Teelichter erhellt werden. Diese erinnern an eine moderne Großstadtarchitektur mit ihren unterschiedlichen Häusern, besonders, wenn mehrere Häuschen nebeneinander zum leuchten gebracht werden. Die kleinen Fenster, durch die das Kerzenlicht flackert, werden bei Kähler von Hand ausgeschnitten. Ganz im Sinne der guten, alten Kähler-Tradition.