DREI STARKE MÜTTER

Wie sie alles schaffen

Kinder zu haben ist etwas Wunderbares. Im Alltag alles unter einen Hut zu bekommen, ist dennoch oft eine Herausforderung. Wir haben mit drei Frauen gesprochen, die tagtäglich den Drahtseilakt zwischen eigenen Bedürfnissen, der Familie und dem Beruf bewältigen. Wir wollten wissen: Wie macht ihr das eigentlich so alles?

Als Bloggerinnen geben die Drei auf Instagram ganz persönliche Einblicke in ihren Alltag. Wir haben nachgefragt: Wie lebt ihr, wie ist Euer Tag strukturiert? Was wünscht ihr euch ganz persönlich, nur für euch selber? Und was wünscht ihr in diesen turbulenten Zeiten euren Kindern für die Zukunft?

Hier die Antworten von diesen drei starken Müttern:

Drei starke Mütter

Annika (im_faultierwald)

Ich arbeite im Öffentlichen Dienst. Mein Mann kommt erst spät von der Arbeit, die Nachmittage sind meine Aufgabe. Wir haben das große Glück, dass die Oma unsere beiden Töchter zum Wochenende abholt, dann kann ich Liegengebliebenes erledigen. Sehr dankbar bin ich für unsere Putzfee, die uns viel abnimmt. Für die Zukunft wünsche ich meinen Töchtern ein langes, gesundes und glückliches Leben unter Abwesenheit von Krieg und Terror auf einem möglichst grünen Planeten Erde. Wenn sie dann noch ihr sonniges Gemüt bewahren, auf sich selbst achten und ihre Ziele verfolgen, bin ich rundum zufrieden. Für mich wünsche ich mir an erster Stelle Gesundheit. Kleinere Wünsche gibt es natürlich, von denen aber mein Seelenheil nicht abhängt. Wenn meine Töchter groß sind, würde ich mich sehr über Enkelkinder freuen.

Drei starke Mütter

Julia (juempati)

Mein Mann und ich arbeiten stets daran, unseren Alltag zu optimieren, ob durch frühes Aufstehen oder durch Zeitpläne für die Woche. Er unterstützt mich in jeder Hinsicht, ob im Haushalt oder im Beruf. Genauso wie die Großeltern, die es möglich machen, dass ich Termine wahrnehmen und persönliche Projekte verwirklichen kann. Trotzdem habe oft das Gefühl, den ganzen Tag hin- und her zu hetzen und keiner der Aufgaben richtig gerecht zu werden. Aber es gibt immer eine Lösung, man muss sie nur finden. Meinen fünfjährigen Mädels wünsche ich, dass sie sich ihre Unbedarftheit, Offenheit, Empathie und ihren Sinn für Humor erhalten. Sich immer auch von den kleinen Dingen faszinieren lassen. Nicht weg gucken, wenn jemand Hilfe braucht, echte Freundschaften und die wahre Liebe finden. Für mich: Mehr Gelassenheit, Ruhe und Zuversicht. Zu einem Wishbone Chair würde ich auch nicht nein sagen.

Drei starke Mütter

Susanna (afamilyaffair_blog)

Ich kann Eltern nur raten, sich im Haushalt helfen zu lassen, es ist total befreiend. Ansonsten teilen wir alles Fifty-Fifty im Alltag. Mein Freund kocht und wäscht meistens, ich räume auf und gehe Einkaufen. Ich arbeite Teilzeit, mein Freund macht an seinem freien Montag einen schönen Tag mit unserem Sohn. Meistens bringe ich ihn zur Kita und er holt ihn ab. Neben der Arbeit kümmere ich mich um meinen Blog. Für unseren Sohn wünsche ich mir, dass er ein weltoffener, emphatischer Mensch wird, der sich für andere Kulturen, Sprachen und Traditionen interessiert. Ich hoffe, dass wir ihm jetzt schon mit auf den Weg geben können, achtsam mit Ressourcen umzugehen und die Umwelt zu respektieren. Und das er später beruflich etwas macht, für das er brennt. Ein Wunsch für mich: Ein Bungalow nahe am Wasser. Mit weiß gestrichenen Backsteinen und einer Lounge-Ecke für unsere Mid Century-Möbel. Oder ein energieautarkes Öko-Haus mit Holz und Glas.