SIMON LEGALD

Einfach ehrliches Design

Der Verzicht auf unnötige Details, eine ausgewogene Mischung zwischen industrieller Fertigung und Handarbeit und den Blick immer auf einen erschwinglichen Endpreis für die Menschen, die seine Produkte nutzen möchten – der dänische Designer Simon Legald hat für Normann Copenhagen etliche Dinge entworfen, die durch ihr zeitloses Design begeistern.

Simon Legald
Die Hyg-Stuhlserie (l.) von Simon Legald (r.)

Ehrliches und einfaches Design

Simon Legald, im Jahr 1986 geboren, absolvierte im Sommer 2012 die Royal Danish Academy of Fine Arts und entwirft seitdem Wohnaccessoires und Möbel unterschiedlichster Art. Egal, ob es sich dabei um kleinere Produkte wie Salz- und Pfeffermühlen, Leuchten oder um größere Möbel wie Garderobenständer, Stühle oder Sideboards handelt, für Simon Legald stehen immer zwei Aspekte im Vordergrund: Ehrlichkeit und Einfachheit.

Phantom-Pendelleuchten, Amp Leuchtenserie, Grant Tischleuchte (v. l.)

Die wahre Identität

Legald: „Ehrlichkeit macht ein Produkt verständlich und beschreibt die Funktionalität des Produkts. Wenn Sie das Produkt verstehen, bedarf es keiner Erklärung. Die Essenz meines Designs besteht darin, dass es gekauft und verwendet wird. Daher muss es nicht nur die funktionalen Aspekte, sondern auch die psychologischen und ästhetischen Bedürfnisse befriedigen. Einfachheit beschreibt für mich die wahre Identität von Objekten und macht sie vertrauenswürdig. In meinem Design versuche ich, keine unnötigen Details hinzuzufügen. Ich arbeite mit Einfachheit, indem ich die Notwendigkeiten hervorhole, anstatt sie zu verbergen. Es gibt dem Produkt einen einfachen und ehrlichen Ausdruck. “

Simon Legald
Block Beistelltische, Legald mit Form Stuhl, Jalousi-Sideboard (v. l., Fotos: Normann Copenhagen)

Industrie trifft Handwerk

Für Legald sollte bei einem Produkt im Entstehungsprozess neben der industriellen Fertigung immer auch ein Anteil an sorgfältiger, handwerklicher Arbeit enthalten sein. „Ich arbeite sehr gerne im Spannungsfeld zwischen Handwerk und Industrie“, so Legald. Für die ‚Amp Leuchtenserie‘ beispielsweise ließ sich Legald von einem Röhrenverstärker aus den 60er Jahren inspirieren und das ‚Kabino Sideboard‘ erinnert mit seinen gelöchterten Fronten an ein Industrieregal. Für den beliebten ‚Block Beistelltisch‘ interpretierte er die Funktion eines einfachen Tabletts neu und erschuf daraus ein wandelbares Möbelstück, dass auch als Couchtisch oder Küchenablage benutzt werden kann. Seine gestalterische Wandlungsfähigkeit sieht man an den sanften, geschwungenen Formen der Stuhlserie ‚Hyg‘, die in bester Hygge-Manier ein Gefühl von Wärme und Herzlichkeit transportieren sollen. Wir sind gespannt, was uns in Zukunft noch von diesem vielseitigen Design-Talent erwartet!

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