MICHAEL GEERTSEN

Handwerk trifft Design

Der dänische Designer Michael Geertsen verbindet Handwerk mit Kunst und Design und entwickelt dabei eine außerordentlich kreative Kühnheit, die sich in seinen Arbeiten widerspiegelt. Sowohl als Keramiker als auch als Künstler und Designer dekonstruiert Michael Geertsen klassische keramische Objekte, interpretiert sie neu und übersetzt sie in seine persönliche Design-Sprache.

Unvergesslicher Designausdruck

Michael Geertsen wurde 1966 in Dänemark geboren. Im Jahr 1988 schloss er seine handwerkliche Ausbildung als Keramiker erfolgreich ab. Seine hohe Sensibilität für Materialien und ein tiefes Verständnis dänischer Designprinzipien für die Integrität der Form gewann er während seines anschließenden Studiums an der Fakultät für Industriedesign der Königlichen Dänischen Akademie der Schönen Künste in Kopenhagen, welches er bis von 1988 bis 1993 absolvierte. Heute lebt und arbeitet der Designer auf der dänischen Insel Bornholm. Michael Geertsen verbindet Handwerk, Kunst und Design und entwickelt dabei eine außerordentlich kreative Kühnheit, die sich in seinen Arbeiten widerspiegelt. Sowohl als Keramiker als auch als Künstler und Designer dekonstruiert Michael Geertsen klassische keramische Objekte, interpretiert sie neu und übersetzt sie in seine persönliche Design-Sprache. In den zahlreichen skulpturalen Keramiken, die er im Laufe seiner Karriere schuf, findet sich ein ganz eigener, unvergleichlicher Designausdruck wieder. Geertsens Kunstwerke aus Keramik können unter anderem im Metropolitan Museum und im Museum of Arts and Design in New York besichtigt werden, einige seiner Werke stehen auch im Londoner Victoria and Albert Museum.

Michael Geertsen

Nordisches Licht trifft japanischen Stil

Michael Geertsen ist in der Designfamilie von Republic of Fritz Hansen und Lightyears zu Hause, wo er sein charakteristisches Wechselspiel aus Skulptur, Funktionalität und ästhetischer Formsprache ins Sortiment einbringt. Mit seinem herausragenden Design der Dogu-Leuchte wird seine Faszination für zylindrische und konische Konturen sichtbar. Die Kombination aus Form, Material und Licht fasziniert und fesselt jeden Betrachter zugleich. Der Name Dogu stammt aus der japanischen Sprache und bezeichnet alte traditionelle Figuren wie Tiere oder menschliche Wesen. Solche Formen sind charakteristisch für die persönlichen Kunstwerke von Michael Geersten. Charakteristisch ist auch das weiche, goldene Licht dieser Hängeleuchte. Es spiegelt die nordische Tradition wider, durch Beleuchtung eine sanfte Stimmung und Atmosphäre zu schaffen.

Michael Geertsen

Weißes Gold

Als Material für den Lampenschirme wählte der Designer exklusives Knochenporzellan. Inspiriert durch das französische Frittenporzellan, dem statt der üblichen Rohstoffe für die Porzellanherstellung wie Koalin und Feldspat unter anderem Salpeter, Kochsalz sowie Gips und Soda hinzugefügt wurden, wurde das Knochenporzellan im 19. Jahrhundert in England entwickelt. Es verfügt über einen hohen Anteil an verglühter Knochenasche und weißem Ton und ist auch als „Bone China“ oder „Weißes Gold“ bekannt. Dieses Weichporzellan mit höherem Kristallanteil weist eine besondere Kantenschlagfestigkeit auf und besitzt einen hohen Anteil an Kalziumoxid und Kalziumphosphat, welches ihm eine durchscheinende Struktur verleiht, die weiches, goldenes Licht durchscheinen lässt. Es gilt als das beste und edelste Porzellan, weist ein besonders strahlendes Weiß auf und unterstreicht damit die Exklusivität dieser Hängeleuchte. Da die Herstellung des Knochenporzellans sehr aufwändig ist, gehört es zu den teuersten Porzellansorten der Welt. Die Unregelmäßigkeiten im Knochenporzellan haben viel mit den Schönheitsflecken gemein, die wir auf natürlichen Lederhäuten sehen. Sie unterstreichen die Persönlichkeit und Individualität des Materials und heben seine Einzigartigkeit hervor, die dafür sorgt, dass keine Lampe der anderen gleicht.