Regale

Regale sind mehr als nur reine Ablageflächen. Sie verstauen nicht nur,  sondern präsentieren, umrahmen, teilen den Raum und stehen als Design-Statement für sich. Viele Designerregale sind flexibel erweiterbar und lassen sich den eigenen Wünschen und Raumgegebenheiten anpassen.

Regale – mehr, als reine Ablageflächen

Als Regale bezeichnet man offene Gestelle, die als Ablagefläche dienen. Diese offene Front ist der größte Unterschied zu einem Schrank, der in den meisten Fällen durch Türen verschlossen ist. Grob kann man Regale in zwei große Gruppen einteilen: die Standregale und die Wandregale. Standregale stehen, wie ihr Name unübersehbar nahe legt, auf dem Boden und werden nur zur Stabilität gelegentlich mit der Wand verschraubt. Ein Wandregal hingegen wird an der Wand befestigt und hat keinen Kontakt zum Boden. Durch die offenen Fronten ist der Inhalt bei beiden Arten von Regalen stets sichtbar. In einem Raum können Regale zwei Funktionen übernehmen. Zum einen dienen Regale als Lagerort, Ablage und Stauraum. Praktisch: Mit Regalen kann man die Raumhöhe optimal ausnutzen und als zusätzliche Lagerfläche nutzen. Auf der anderen Seite benutzt man Regale auch, um Bücher oder Erinnerungsstücke „auszustellen“. Wandregale übernehmen häufig den rein dekorativen Part in einem Raum, da sie durch die Wandmontage meistens nicht für große Lasten ausgelegt sind. Wandregale lassen große, freie Wandflächen weniger leer erscheinen. Besonders praktische Varianten des Wandregals findet man häufig in der Küche als Tellerregal oder Gewürzregal. Im Badezimmer halten sie Ersatzhandtücher oder kleine Hygieneartikel bereit. Badezimmerregale sind wegen der hohen Luftfeuchtigkeit häufig aus Metall oder behandeltem Holz.

Individualisierbare Regale wachsen mit

Der Trend geht auch bei Regalen zur Individualität. Viele Hersteller bieten daher modulare Regalsysteme, die man sich selbst zusammenstellen kann. Bei jedem Umzug passen sich diese Regale der neuen Wohnsituation an. Je nach Platzbedarf lassen sie sich beliebig, soweit der Raum es zulässt, erweitern. Mit Ihnen lässt sich die Raumhöhe häufig noch besser ausnutzen, da die Höhe, genau wie die Breite, nicht festgelegt ist. Durch Verschieben von einzelnen Brettern oder Elementen lässt sich schnell ein neues Bild kreieren. Bei vielen Regalen kann man zusätzlich entscheiden, ob man eine Rückwand haben möchte oder dass Regal nach hinten offen sein soll. So wirkt es nicht zu schwer und kann auch als luftiger Raumteiler benutzt werden. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene modulare Systeme: Zum einen das System mit einzelnen Brettern, die in verschiedenen Konstellationen zusammengesteckt werden können, und zum anderen einzelne Würfel, die aufeinander oder nebeneinander platziert werden. Dieses System findet man beispielsweise beim Stacked Regalsystem von Muuto.

Regale fürs Büros und die gewerbliche Nutzung

Regale werden nicht nur privat genutzt. Auch im gewerblichen Bereich trifft man sie an. Im Büro oder in Archiven dienen sie zur Lagerung von Akten und Unterlagen. Bei diesen Regalen spielt die Optik eine untergeordnete Rolle. Durch die hohen Lasten, die diese Regale zu tragen haben, ist die Stabilität besonders wichtig. In Archiven werden überwiegend Regale aus Metall verwendet, da diese besonders stabil und langlebig sind. Eine weitere Anwendung finden Regale im gewerblichen Bereich bei der Warenpräsentation. Stabilität ist auch hier gefragt. Zusätzlich bilden die Regale aber auch einen Rahmen für die dargestellte Ware und sollten daher auch optisch auf die übrige Ladeneinrichtung abgestimmt sein.