Beistelltische

Beistelltische sind klein und dadurch außerordentlich flexibel einsetzbar. Überall, wo eine Ablage benötigt wird, kommen die Beistelltische schnell zum Einsatz. Oft findet man sie neben dem Bett oder im Wohnzimmer. Von rund bis eckig und mit Tischplatten aus Holz, Glas, Metall oder Kunststoff ist bestimmt für jeden der neue Lieblingsbewohner dabei.

Beistelltische – vielseitig und überall einsetzbar

Beistelltische sind äußerst funktional und vielseitig einsetzbar. Wird einmal mehr Platz benötigt, lassen sie sich schnell umstellen oder beiseite schieben. Einige Beistelltische haben hierzu integrierte Griffe, wie der DLM von Hay, oder sogar Rollen an den Füßen. Je nach Modell ist die Tischplatte rund, quadratisch oder hat eine ganz eigene organische Form. Die Tischplatten verfügen bei einigen Beistelltischen zusätzlich über einen kleinen Rand an der Tischkante. So erinnern sie ein wenig an Tabletts. In der Ursprungsform hatte der Beistelltisch nur einen Fuß, heute kann man zwischen einem bis vier Füßen wählen oder sich für ein Modell mit Kufengestell entscheiden. Manche Beistelltische wie der Huk von Müller Möbelwerkstätten kommen sogar ganz ohne erkennbare Füße aus. Auch beim Material werden die Designer immer erfinderischer. Hauptmaterial in der Anfangszeit des Beistelltisches war Holz. Dieses dominiert auch heute noch, doch auch Stahl, Kunststoff und Glas werden immer beliebter. Eingesetzt werden kann ein Beistelltisch als Nachttisch neben dem Bett oder zum Abstellen von Gläsern neben der Couch. Im Eingangsbereich dienen sie häufig als Präsentationsfläche für Blumen oder größere Vasen. Und auch im Garten neben der Sonnenliege kommen sie häufig zum Einsatz.

Klein und flexibel – Beistelltische als Alternative zum Couchtisch

Kleinmöbel wurden lange Zeit von Designern vernachlässigt. Doch jetzt sind Kleinmöbel wie Beistelltische wieder im Kommen. Ein Raum sieht schnell ganz anders aus, wenn man kleinen Möbeln einen neuen Platz gibt oder sie durch neue ersetzt. Diesen Trend haben auch Möbelhersteller erkannt. Nimmt man beispielsweise eine Gruppe aus zwei oder drei Beistelltischen anstelle eines großen Couchtisches, kann man diese nach Belieben immer neu arrangieren. Viele Hersteller bieten daher ihre Beistelltische in verschiedenen Höhen und Farben an. Diese ergänzen sich perfekt und ergeben ein harmonisches Bild. Unsere Empfehlung: Der Bella Coffee Table von Hay. Mit sechs Farben und vier Größen bietet er viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Der Trend geht beim Design, ähnlich wie bei vielen anderen Möbeln, hin zu einer geradlinigen Formensprache.

Guéridons – kleine runde Beistelltische

Gueridon ist Französisch und bedeutet kleiner runder Tisch oder Leuchtertisch. Mittlerweile wird der Begriff häufig als Synonym für Beistelltische jeglicher Art verwendet. Zur Herkunft des Namens Gueridon für den Leuchtertisch gibt es zwei Theorien. Zum einen geht aus historischen Überlieferungen hervor, dass Gueridon der Name eines Sklaven am Hofe Ludwig XIV. war. Da er häufig im Zusammenhang mit dem Halten von Kerzen genannt wurde, bürgerte sich der Begriff Gueridon für den Leuchtertisch ein. Glaubt man anderen Quellen, stammt der Name aus einem französischen Theaterstück, das um 1614 aufgeführt wurde. Hier tanzten die Charaktere des Stückes um einen Mann namens Gueridon. Dieser hielt währenddessen einen Kerzenleuchter. Die Herkunft des Namens lässt sich nicht ganz klären, da der Begriff Gueridon nachweislich das erste Mal schon 1650 für einen Tisch benutzt wurde. Dies war eine Generation nach dem Theaterstück und weit vor der Regentschaft von Ludwig XIV. Heute wird der Begriff Gueridon weitestgehend nur noch im Restaurantfach benutzt. Hier beschreibt er einen kleinen Tisch, der zum Filetieren, Flambieren oder Anrichten der Speisen am Tisch des Gastes genutzt wird.