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Fonduegarnituren, Töpfe und Zubehör für Käse-, Fleisch-, Fisch- und Gemüsefondue

hier finden Sie: Fonduegarnituren, Caquelons, Rechauds, Fondue-Gabeln, Fondue-Siebe und Brennpaste

 

Der Name Fondue stammt aus dem Französischen und bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung ein Gericht, das aus der französischsprachigen Schweiz, Savoyen und dem Piemont stammt. Weißbrot oder gekochte Kartoffeln werden an speziellen Fondue-Gabeln in einen Topf, den Caquelon, mit geschmolzenem Käse getunkt, der vorher auf einem Herd erhitzt und dann am Tisch auf einem sogenannten Rechaud warmgehalten wird. Heute wird der Begriff weiter verwendet und auch für Gerichte benutzt, bei denen Fleisch, Fisch oder Gemüse an Gabeln oder in Körbchen in Brühe oder Öl gegart werden. Beim Schokoladenfondue werden Stücke aus geschnittenem Obst (Äpfeln, Bananen, Erdbeeren oder Birnen) in flüssige Schokolade getunkt.

Beim Käsefondue werden pro Person 200 bis 250 Gramm nach Belieben (zum Beispiel Appenzeller, Felsi, Geryezer, Gruyere, Vacherin, Walliser oder verschiedene Sorten gemischt) und 100 Mililiter trockener Weißwein geschmolzen und die mit einem Schuss Kirsch-Obstler, Knoblauch und Pfeffer abgeschmeckt. Die erwärmte Mischung wird bei Tisch gemeinsam aus dem Caquelon gegessen, indem Stücke aus gebrochenem Weißbrot oder Baguette auf langen Fondue-Gabeln in den flüssigen Käse gehalten und mit einer kreisenden Bewegungen mit Käse überzogen werden.

Das Fleisch-, Fisch- oder Gemüsefondue wird entweder in Öl als sogenanntes Fettfondue (Fondue Bourguignonne) oder in Brühe (Fondue Chinoise) zubereitet. Anders als beim Käsefondue wird anstatt eines Caquelon aus Keramik ein Metalltopf - häufig Gusseisen - verwendet, da das zuvor auf dem Herd erwärmte Fett oder die Brühe nicht nur warmgehalten werden, sondern während des Essens kochend heiß bleiben müssen. Beim Fisch- und Gemüsefondue kommen sogenannte Fondue-Siebe zum Einsatz, da sich eigentlich nur Schweine- oder Rindfleisch auf den Fondue-Gabeln richtig gut hält. Die Gabeln sind am Griff häufig mit einem farbigen Punkt gekennzeichnet, damit man auch in vollen oder großen Fondue-Töpfen die eigene leichter wieder findet.

Meister Alfred Stöckli begann im Jahr 1874 mit zwei Gesellen in einer Werkstatt in Uznach in der Schweiz die ersten Stöckli-Artikel herzustellen: Petroleumlampen, Rechauds, Aschenbecher und Pfannendeckel aus Metall. Aus dem kleinen Betrieb wird im Laufe der Zeit ein stetig wachsendes Unternehmen. Stöckli verlegte die Produktion nach Netstal, da dort die lohnenswerte Wasserkraft genutzt werden konnte. Bekannt wurden das Koch- und Serviergeschirr sowie das «Stöckli-Kupfer», in späteren Jahren vor allem das Sortiment aus Fondue-Rechauds und Raclette-Öfen.