Fondue

Fondue mit Käse, Fleisch, Fisch oder Gemüse - Fonduegarnituren, Caquelons und Zubehör

Der Name Fondue stammt aus dem Französischen und bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung ein Gericht mit geschmolzenem Käse, das aus der französischsprachigen Schweiz, Savoyen und dem Piemont stammt. Heute wird der Begriff weiter verwendet und auch für Gerichte benutzt, bei denen Fleisch, Fisch oder Gemüse an Gabeln oder in Körbchen in Brühe oder Öl gegart werden. Beim Schokoladenfondue werden Stücke aus geschnittenem Obst (Äpfeln, Bananen, Erdbeeren oder Birnen) in flüssige Schokolade getunkt.

Fondue mit Käse - der Klassiker

Beim Käsefondue werden Weißbrot oder gekochte Kartoffeln werden an speziellen Fondue-Gabeln in einen Topf, den Caquelon, mit geschmolzenem Käse getunkt, der vorher auf einem Herd erhitzt und dann am Tisch auf einem sogenannten Rechaud warmgehalten wird. Dazu werden pro Person 200 bis 250 Gramm nach Belieben (zum Beispiel Appenzeller, Felsi, Geryezer, Gruyere, Vacherin, Walliser oder verschiedene Sorten gemischt) und 100 Mililiter trockener Weißwein geschmolzen und die mit einem Schuss Kirsch-Obstler, Knoblauch und Pfeffer abgeschmeckt. Die erwärmte Mischung wird bei Tisch gemeinsam aus dem Caquelon gegessen, indem Stücke aus gebrochenem Weißbrot oder Baguette auf langen Fondue-Gabeln in den flüssigen Käse gehalten und mit einer kreisenden Bewegungen mit Käse überzogen werden.

Die Varianten: Fleischfondue, Fischfondue oder Gemüsefondue

Das Fleisch-, Fisch- oder Gemüsefondue wird entweder in Öl als sogenanntes Fettfondue (Fondue Bourguignonne) oder in Brühe (Fondue Chinoise) zubereitet. Anders als beim Käsefondue wird anstatt eines Caquelon aus Keramik ein Metalltopf - häufig Gusseisen - verwendet, da das zuvor auf dem Herd erwärmte Fett oder die Brühe nicht nur warmgehalten werden, sondern während des Essens kochend heiß bleiben müssen. Beim Fisch- und Gemüsefondue kommen sogenannte Fondue-Siebe zum Einsatz, da sich eigentlich nur Schweine- oder Rindfleisch auf den Fondue-Gabeln richtig gut hält. Die Gabeln sind am Griff häufig mit einem farbigen Punkt gekennzeichnet, damit man auch in vollen oder großen Fondue-Töpfen die eigene leichter wieder findet.